Pleite gegen Ingolstadt Noten für den TSV 1860: Drei Fünfer für schwache Löwen

Enttäuschung nach Abpfiff: Der TSV 1860 erledigt seine Hausaufgaben nicht und verliert 0:2 gegen Ingolstadt. Foto: imago images / Sven Simon

Der TSV 1860 hat es im Saisonfinale gegen den FC Ingolstadt 04 verpasst, die eigenen Relegationschancen zu wahren. Vor allem die Defensive um Kapitän Felix Weber und Dennis Erdmann wackelte gewaltig. Die Noten der Löwen.

 

München - Servus Relegation, Servus DFB-Pokalplatz: Der TSV 1860 verlor das letzte Heimspiel am 38. Spieltag gegen den FC Ingolstadt 04 mit 0:2. Torjäger Sascha Mölders und Co. blieben vorne blass - auch, weil Trainer Michael Köllner zunächst auf Spielmacher Efkan Bekiroglu und Stefan Lex verzichtete. DIe Sechzger in der Einzelkritik.

MARCO HILLER, NOTE 3: Im ersten Durchgang ein, zwei kleinere Paraden. Bei Beisters Lattenschuss (24.) konnte er nur noch hinterherschauen. Folgenloser Wackler nach dem Seitenwechsel, beim 0:1 wenig später chancenlos.

AARON BERZEL, NOTE 3: Was Beister kann, kann Berzel schon lange - scheiterte ebenfalls an der Latte. Hinten in Sechzigs Dreier- respektive Fünferkette als linkes Glied noch der stabilste Löwe.

Weber und Erdmann mit Tag zum Vergessen

FELIX WEBER, NOTE 5: Der Kapitän ist zurück auf dem Rasen. In der Luft wie am Boden fleißiger Zweikämpfer. Gegen Ingolstadts starke Angreifer auch nicht immer auf der Höhe. Bitter: Vor dem 0:1 sprang ihm der Ball vom Fuß.

DENNIS ERDMANN, NOTE 5: Erneut Unsicherheitsfaktor. Ließ sich nahe der Seitenlinie viel zu leicht vernaschen, beging mehrere Stellungfehler und musste vorzeitig vom Rasen.

MARIUS WILLSCH, NOTE 4: Wackelte gegen den trickreichen Elva, aber so richtig fiel er nicht. Im Vorwärtsgang fehlt es oft nur haarscharf - wie bei seiner Großchance zum 1:1.

TIM RIEDER, NOTE 3: Kampf- und laufstark wie in fast allen seinen Spielen. Diesmal aber nicht so überragend im Vorwärtsgang wie zuletzt in Großaspach. Öfter fehlt es beim letzten Pass an der Präzision.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Diesmal ohne Spielmacher Bekiroglu von Beginn an erstmal etwas offensiver. Nach dem Rückstand und Köllners offensiven Wechseln Innenverteidiger - und beim 0:2 nicht auf der Höhe.

DENNIS DRESSEL, NOTE 3: Zeigte das Kämpferherz in seiner Brust. Kochte mehrere Schanzer durch gekonnten Körpereinsatz ab. Ein wuchtiger Schuss über den Kasten, setzte sich im Vorwärtsgang aber zu selten in Szene.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 4: Defensiv wie offensiv mittelprächtig. Zwar engagiert, aber konnte seine Seite nicht dichthalten und seine Flanken segelten auch meist an den Köpfen der 1860-Stürmer vorbei.

Owusu kann erneut nicht überzeugen

SASCHA MÖLDERS, NOTE 4: Neben dem Aufstiegstraum hatte er noch die Mission, Topscorer der Liga zu werden. Bis in seine kurzen Haarspitzen motiviert, aber beides ging schief: Zwar mit mehr brauchbaren Aktionen als sein Nebenmann, aber vor dem Tor glücklos.

PRINCE OWUSU, NOTE 5: Bekam die nächste Startelf-Chance. Gute Ansätze, aber zum Leidwesen der Löwen mangelte es in Sachen Handlungsschnelligkeit und Spielverständnis gleich öfter.

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 4: Zuletzt als Joker Doppelpacker - diesmal trotzdem wieder nicht in der Startelf. Konnte dem Spiel trotz seiner Antreiber-Qualitäten keine Wendung mehr verleihen und scheiterte per Freistoß.

STEFAN LEX, NOTE 3: Gegen den Ex-Klub ebenfalls nur von der Bank. Gleich mit der dicken Chance zum 1:1, mit zwei schönen Vorbereitungen - am Ende dennoch nichts Zählbares mehr.

HERBERT PAUL UND LEON KLASSEN KAMEN ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

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