Personalien beim FC Bayern Alaba und Martínez bereit für Madrid - Robben fraglich

Einsatzbereit für das Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid: David Alaba (l.) und Javi Martínez. Foto: GES/firo/Augenklick/AZ

Gleich etliche Stammspieler des FC Bayern fallen am Samstag gegen Eintracht Frankfurt aus oder werden geschont. Gegen die Hessen ist beim deutschen Rekordmeister Rotation angesagt.

 

München - Der FC Bayern wird im Halbfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid am Dienstag wohl wieder auf David Alaba und Javi Martínez bauen können. Zum Einsatz von Arjen Robben konnte Trainer Jupp Heynckes am Freitag "noch nichts Definitives sagen". (Hier gibt's den PK-Liveticker zum Nachlesen) Am Samstag (15:30, Sky und im AZ-Liveticker) in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt werde das Trio aber in jedem Fall noch geschont.

"Bei Arjen muss man abwarten, ihm geht es relativ gut", sagte Heynckes. Es sei "aber schwierig", eine genaue Prognose abzugeben. Der Niederländer hatte sich kurz nach Beginn des Hinspiels gegen die "Königlichen" (1:2) bei einem Flankenversuch verletzt. Martinez erlitt in der Partie eine "leichte Schädelprellung", sagte Heynckes. Alaba hatte das Madrid-Spiel wegen Rückenproblemen verpasst.

FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt: Pause für Müller und James

Gegen Frankfurt wird Heynckes wie erwartet rotieren. Unter anderem Thomas Müller, der am Mittwoch einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte, und James sind Kandidaten für eine Pause. "Ich habe da überhaupt keine Bedenken", sagte Heynckes zur angespannten Personallage beim deutschen Rekordmeister: "Ich bin der Meinung, dass wir das kompensieren können mit Leidenschaft und Motivation. Wir haben sehr gute Spieler im gesamten Aufgebot." Verletzte Spieler seien zudem "keine Ausrede, das hat man immer". Eine Einsatzchance bekommen möglicherweise die Nachwuchsspieler Meritan Shabani, Niklas Dorsch und Lars Lukas Mai, die am Samstag allesamt im Kader stehen.

Zwei Tage nach der Niederlage in der Königsklasse sei in München "die gute Laune wieder eingekehrt", sagte der Triple-Trainer von 2013: "Ich sehe da überhaupt keine Nachwirkungen von Mittwoch." Wut sei zudem "kein guter Ratgeber" für seine Spieler. "Aus Niederlagen, ob unverdient oder nicht, muss man Motivation ziehen", sagte Heynckes: "Als Spieler habe ich immer so reagiert, dass ich nach Enttäuschungen am besten war. Ich kenne die Charaktere meiner Spieler und weiß, dass wir am Dienstag reagieren werden."

Zuvor gegen Frankfurt, betonte Heynckes, habe er aber die Ambition, "weiter siegreich zu sein". Die vom künftigen Bayern-Trainer Niko Kovac trainierte Eintracht spiele eine gute Bundesliga-Runde mit "sehr guter Moral und taktischer Ausrichtung", sagte der 72-Jährige: "Sie werden wieder sehr engagiert zu Werke gehen."

 

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