Peinlich-Zitat nach Anti-CDU-Video AKK: Das Netz lacht über "7 Plagen, die es damals in Ägypten gab"

Annegret Kramp-Karrenbauer wird als Merkel-Nachfolgerin gehandelt. Foto: Danny Gohlke/dpa

CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (56) ist offenbar nicht ganz so bibelsicher. Ihre Reaktion auf das Anti-CDU-Video von Youtuber Rezo fällt dagegen ziemlich blamabel aus. Erst schweigt sie zur Kritik tagelang, dann lässt sich AKK zu einem Peinlich-Zitat hinreißen.

 

"Ich habe mich gefragt, warum wir nicht eigentlich auch noch verantwortlich sind für die sieben Plagen, die es damals in Ägypten gab", sagte sie am Mittwoch in Kiel über das millionenfach aufgerufene Youtube-Video, das die CDU in die Zange nimmt. Der Spott im Netz ist AKK mal wieder sicher.

AKK: Zitat mit sieben Plagen fliegt ihr um die Ohren

Es waren nämlich nicht sieben, sondern zehn Plagen, die das Alte Ägypten heimsuchten, wie es im Zweiten Buch Mose des Alten Testaments geschrieben steht: Blut, Frösche, Stechmücken, Stechfliegen, Viehpest, Schwarze Blattern, Hagel, Heuschrecken, Finsternis und Tod aller Erstgeborenen.

Die CDU will Rezo nach dessen scharfer Kritik zu einem Meinungsaustausch einladen. In seinem Video heißt es, die CDU zerstöre "unser Leben und unsere Zukunft". Rezo wirft den Christdemokraten unter anderem vor, beim Klimawandel untätig zu sein, Politik für Reiche zu machen und "krasse Inkompetenz" beim Thema Urheberrecht und Drogenpolitik an den Tag zu legen.

Die lustigsten Twitter-Reaktionen auf AKKs Sieben-Plagen-Zitat:

Kramp-Karrenbauer in der Kritik

Es ist nicht das erste Mal, dass Annegret Kramp-Karrenbauer in der (Netz-)Kritik steht. 2015 verglich sie die mittlerweile im Bundestag beschlossene Homo-Ehe indirekt mit Inzest und Polygamie - und löste damit heftige Reaktionen aus. "Wir haben in der Bundesrepublik bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau", sagte Kramp-Karrenbauer. "Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen. Wollen wir das wirklich?" 2018 blieb sie bei ihrer homophoben Einstellung. Bei Maybritt Illner verteidigt die heutige CDU-Vorsitzende ihre Position: Wer die Ehe-Öffnung unterstütze, nehme auch "weitere Möglichkeiten in Kauf".

 

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