Ostumfahrung München Spatenstich mit Dobrindt: A99 wird achtspurig

Bayerns Staatssekretär im Innenministerium Gerhard Eck (CSU, l-r), Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Wolfgang Wüst, Präsident der Autobahndirektion Südbayern beim feierlichen Baubeginn. Foto: dpa

Die vielbefahrene Münchner Ostumgehung A99 als eine der am stärksten frequentierten Autobahnen Deutschlands wird achtspurig.

 

München – "Der Ausbau stärkt die Mobilität in einer der führenden Metropolregionen Europas und verhindert den größten volkswirtschaftlichen Schaden auf unseren Straßen: den Stau", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zu Beginn der Bauarbeiten am Montag am Autobahnkreuz München-Nord der A99. Er sprach von einem "kräftigen Upgrade" für den Münchner Autobahnring.

Zunächst wird die Autobahn zwischen den Anschlussstellen München-Nord und Aschheim/Ismaning auf sieben Kilometern Länge achtstreifig. Die Erweiterung kostet nach Ministeriumsangaben 153 Millionen Euro. Danach sollen auch die anderen Abschnitte bis zur Anschlussstelle München-Süd in die A8 Richtung Salzburg verbreitert werden. Insgesamt geht es um 27 Kilometer. Währenddessen müssen sich Autofahrer dort auf Verkehrsbehinderungen einstellen.

Die A99 zählt mit durchschnittlich 120 000 Fahrzeugen pro Tag zu den meist befahrenen Autobahnen Deutschlands. In der Urlaubszeit sind es sogar bis zu 165 000 Fahrzeuge am Tag. Regelmäßig kommt es daher zu langen Staus auf der bisher sechsstreifigen A99. Der Münchner Autobahnring nimmt sämtlichen Verkehr aus den Richtungen Lindau (A96), Stuttgart (A8), Nürnberg (A9), Passau (A94) und Salzburg (A8) auf.

 

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