Oktoberfest SZ: Zweite Razzia bei Wiesnwirt Sepp Krätz

Er liebt die große Pose und das Rampenlicht: Wiesn-Wirt Sepp Krätz. Foto: dpa

Es geht angeblich um hinterzogene Steuern und Sozialabgaben. Laut "Süddeutscher Zeitung" hat es eine zweite Durchsuchung bei Sepp Krätz gegeben. Es könnte eng werden für den Wiesnwirt.

 

München - Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Mittwochausgabe berichtet, soll es bei Wirt Sepp Krätz eine zweite Durchsuchung gegeben haben. Hintergrund für die Razzia im Andechser am Dom sei der Verdacht auf Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben. Laut SZ geht es dabei möglicherweise um eine sechsstellige Summe. Die Durchsuchung der Büroräume habe bereits Anfang August stattgefunden. Ein erstes Mal waren die Fahnder bereits Anfangh Juli angerückt.

Sepp Krätz äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Laut SZ hat Barbara Stockinger, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München, die Durchsuchung bestätigt. Die Ermittlungen dürften sich laut Stockinger noch etwas hinziehen.

Für Sepp Krätz steht derzeit viel auf dem Spiel. Sollten die Vorwürfe tatsächlich zutreffen, könnte er seine Zulassung für das Oktoberfest ab 2012 verlieren. Sicher ist derzeit nur, dass Krätz in diesem Jahr auf jeden Fall noch einmal mit dem Hippodrom-Zelt auf der Wiesn vertreten sein wird. Und danach? Münchens Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) hatte schon im Juli angedeutet: „Sollte er (Krätz) rechtskräftig verurteilt werden, wäre er seine Konzession und sein Wiesnzelt los.”

 

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