Oktoberfest 2015 Wiesn-Blaulicht: Versuchte Vergewaltigung und "Sieg Heil"-Rufe

Die Wiesn-Wache auf der Theresienwiese hat es vor allem mit Taschendiebstählen zu tun. (Archivbild) Foto: dpa

Mittwoch auf dem Oktoberfest: Die Wiesn-Wache musste sich unter anderem um eine versuchte Vergewaltigung kümmern, außerdem machte ein Mann mit "Sieg Heil"-Rufen vor einem Bierzelt Ärger.

München - Das tägliche Wiesn-Blaulicht der Münchner Polizei. Diesmal unter anderem mit einem falschen Taxifahrer, mehreren Taschendiebstählen und vier dreisten Schülern.

Das Wiesn-Blaulicht der Polizei von Donnerstag

Falscher Taxifahrer (19) festgenommen

Diebstahl, Betrug, Drogenbesitz: Wegen diesen und weiteren Delikten wurde ein 19-jähriger Mann am Dienstag festgenommen. Hier gibt's alle Details zum unglaublichen Fall der Polizei.

Frau (28) bricht sich Sprunggelenk im Teufelsrad

Der Wiesn-Besuch endete für eine 28-Jährige am Mittwochabend sehr unglücklich und schmerzhaft. Die Frau befand sich im Teufelsrad. Während der Fahrt rutschte sie nach außen und landete in einer Gummimatte, dabei landete sie so unglücklich, dass sie einen offenen Bruch des Sprunggelenks erlitt. Die Polizei fand keine Mängel am Fahrgeschäft.

Handtaschenraub nach Wiesn-Besuch

Nach dem Oktoberfest-Besuch machte sich eine 26-jährige Frau alleine auf den Weg nach Hause. In der Pettenkoferstraße wurde sie von drei unbekannten Männern angesprochen, wobei ihr einer gleichzeitig die Handtasche entreißen wollte. Die Studentin versuchte noch sich zu wehren und die Tasche festzuhalten, plötzlich wurde sie jedoch ins Gesicht geschlagen. Gleichzeitig stieß einer der Männer sie, sodass die Frau zu Boden stürzte. Die Handtasche fiel auf den Boden, einer der Täter nahm sie an sich - das Täter-Trio flüchtete in Richtung Theresienwiese.

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Täterbeschreibung: Haupttäter: Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, schlank, kurze schwarze Haare, südländischer Typ, weiteres nicht bekannt. Zu den Mittätern ist keinerlei Beschreibung vorhanden.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mann (38) nach "Sieg Heil"-Rufen festgenommen

Diesmal kein Hitler-Gruß, dafür "Sieg Heil"-Rufe auf der Wiesn. In der Nacht auf Donnerstag rief ein stark betrunkener, 38-jähriger Mann vor einem Festzelt "Sieg Heil". Ein Einsatztrupp der Wiesn-Wache bemerkte den Mann, nahm ihn vorläufig fest und brachte ihn auf die Wache.

Dreifacher versuchter Taschendiebstahl aufgedeckt

Am Mittwochabend konnten Taschendiebfahnder aus der Schweiz einen 36-jährigen Iraker in einem Festzelt beobachten, der es auf eine Handtasche unterhalb der Bühne abgesehen hatte. Das dazugehörige Pärchen war stark abgelenkt, der 36-Jährige versuchte dreimal die Tasche mit seinem Fuß an sich zu ziehen. Nach einiger Zeit nahm die Frau ihre Tasche an sich - es blieb beim Diebstahlsversuch. Der Tatverdächtige verließ das Zelt und begab sich zu Fuß in Richtung Hauptbahnhof. Im Zwischengeschoss Bahnhofs wurde der 36-Jährige dann vorläufig festgenommen. Seit 2009 fiel er bereits zweimal in Sachen Taschendiebstahl auf der Wiesn auf.

Das Wiesn-Blaulicht vom Mittwoch

Diebsebande nach Taschendiebstahl festgenommen

Eine dreiköpfige Diebesbande fiel Berliner Taschenfahndern bereits an mehreren Tagen des Oktoberfestes auf. Jedoch konnten sie zu diesem Zeitpunkt keine Straftat von einem der drei Männer beobachten. Am Montag entdeckte einer der Fahnder die Bande dann am Marienplatz - in der Maximiliansstraße stiegen sie in einen Wagen mit polnischem Kennzeichen und fuhren weg. Polizisten kontrollieren den Wagen schließlich auf einem Schotterparkplatz an der Joseph-Wild-Straße, die Gruppe richtete das Fahrzeug gerade für ein Nachtlager her.

Im Fahrzeug wurden insgesamt acht Smartphones und Bargeld aufgefunden. Bislang konnten drei der aufgefundenen Handys Diebstählen in einer Münchner Bar zugeordnet werden. Weitere Ermittlungen laufen aktuell. Bei den drei Tatverdächtigen, einem 23-jährigen, 36-jährigen und 37-jährigen Polen, handelt es sich um professionelle reisende Taschendiebe, die ihre Taten planen und bandenmäßig begehen. Sie verfügen über keinen festen Wohnsitz in Deutschland - sie werden dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Vier Schüler auf frischer Tat ertappt

In der Nacht auf Donnerstag bemerkten Taschendiebfahnder sechs Personen, die die Abdeckplane eines Souvenirstande aufknüpften und anhoben. Durch die Öffnen entwendeten sie dann zahlreiche Gegenstände, wie Hüte, Halstücher und T-Shirts. Die verständigten Polizeibeamten der Wiesn-Wache konnten vier Schüler im Alter von 18 bis 19 Jahren in unmittelbarer Nähe vorläufig festnehmen. Die Schüler wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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Versuchte Vergewaltigung einer 20-Jährigen

An der Hackerbrücke wurde eine 20-jährige Frau von einem unbekannten Mann überfallen. Alles zur versuchten Vergewaltigung lesen Sie hier.

 

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