Oktoberfest 2013 Ali Bräu: Bei ihm schießen die Promis!

Ali Bräu in seinem "Münchner Schießstand" neben dem Käfer - in der Hand hält er Erinnerungsfotos von Promis, die bei ihm geschossen haben. Da wären unter anderen... Foto: Bernd Wackerbauer

Thomas Müller schießt bei ihm, Fürst Albert von Monaco ebenfalls: Ali Bräu vom "Münchner Schießstand" verrät, welche Stars gut schießen (und welche nicht).

 

AZ: Grüß Gott, Herr Bräu. Sie sind der Mann, den die Promis beschießen. Wie viele waren heuer schon bei Ihnen?

ALI BRÄU: Jeden Tag 20 (lacht). Zum Beispiel der Thomas Müller.

Wie hat der sich angestellt?

Sehr gut!

Was hat er geschossen?

Ein paar Blumen hat er geschossen für seine Frau.

Liab – und wer kam noch zu Ihnen ans Standl?

Christine Neubauer war da, sie ist auch die beste Freundin meiner Frau. Dann der DJ Ötzi, Matthias Sammer, Michi Käfer. Wir haben ein großes Stammpublikum, verstehenS. Fürst Albert von Monaco kommt jedes Jahr seit 18 Jahren, heuer kommt hoffentlich seine Frau mit – hat er jedenfalls versprochen! Frau Karin Seehofer kommt auch immer, er war noch nicht da. Oder der Doktor Hubert Burda, der Prinz Poldi von Bayern und seine Familie, Helmut Markwort. Und Patricia Riekel – die schießt sehr gut!

Wer ist der beste Schütze?

Christine Neubauer schießt sehr gut, Frau Furtwängler auch – und Michaela May!

Nur Frauen. Frau Büchl, schießen Sie auch besser als Ihr Mann?

GABY BÜCHL (lacht): Ja – aber ich bin ja auch in einer Schießbude aufgewachsen! Aber unser Sohn Ferdinand, der ist unschlagbar!

ALI BRÄU: Der Mehmet Scholl schießt ja auch gut. Der allerbeste Schütze war aber der Alexander Zickler von den Bayern. Und der Hasan Salihamidzic. Wir haben viele Bayernspieler, Andreas Ottl ist auch ein Freund von uns.

Kam Bayern-Trainer Pep Guardiola auch schon vorbei?

Ah, der no ned. Aber jeden Tag kommt ein Spieler oder zwei...

Wann sieht man die meisten Promis bei Ihnen?

Wenn Tischwechsel beim Käfer ist, dann warten die alle, wenn’s um 18.30 Uhr, 19 Uhr kommen, dann stehens alle da rum und schießen. Da ist einiges geboten.

Auf was schießen sie besonders gern?

Michaela May, die schießt nur die schönen Glitzerblumen, die gibt’s ja fast nimmer, nur noch ein paar wenige Stände haben die. Die echten Münchner schießen sehr oft auf diese Blumen.

Hier am Rand liegt ein riesiger weißer Tiger – für 800 Treffer. Hat den schon mal jemand gewonnen?

Ja! Neulich erst! Firma Nagel, Maschinenbau, die waren mit sechs, acht Leuten da und haben ihn gleich mitgenommen.

Welchem Star trauen Sie den Tiger zu?

Ja, der Zickler. Der hat ja drei, vier Kinder, und als die drei, vier, fünf Jahre alt waren, hat er für sie immer viel geschossen. Plüschtiere, Bärchen, so kuschlige Sachen, ne? Sehr viele schauen ja fast jeden Tag vorbei, schießen 50, 100 Mal und lassen sich die Punkte aufschreiben. Und am Ende der Wiesn kommens her und holen die Tiere ab. Zum Beispiel geht heuer die Wuidsau sehr gut, sehen’S die, die da oben, die kuschlige, für 300 Schuss. Die wurde heuer schon drei Mal vorbestellt.

Am Schluss ist Ihr Laden also vollkommen leer?

Ah! Wir haben genügend da! (lacht).

Sie und Ihre Frau sind ja auch schon mal getroffen worden – vor wem muss man sich besonders in Acht nehmen?

Promis haben noch nie auf uns geschossen, die kommen immer nüchtern. Man kann auch nüchtern schlecht schießen. Da mag ich keine Namen nicht nennen. (Überlegt). Da hat mal der Robert Atzorn.., kennst den?

Der ehemalige Hauptdarsteller der TV-Serie „Unser Lehrer Doktor Specht“.

Genau – der hat mal eine Rose nicht runtergebracht, seine Frau wollte so eine Glitzerrose. Die hat er nicht runtergebracht, da hat er schon so viele Schuss abgegeben, dass ich gesagt hab: „Du, ich geb’ sie dir“. – „Nein“, hat er gesagt, „das ist eine Ehre, die muss runtergeschossen werden.“ Das hat einige Zeit gedauert (lacht)!

 

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