Obwohl kein Geld da ist TSV 1860: Günther Gorenzel wünscht sich noch einen Stürmer

Günther Gorenzel bei der ersten Pressekonferenz im Trainingslager. Foto: me

Der TSV 1860 hat auf dem Transfermarkt praktisch keinen Handlungsspielraum - dennoch würde Geschäftsführer Günther Gorenzel gerne einen Stürmer verpflichten. Kommt wieder ein Leihspieler?

 

München/Windischgarsten - Kann der TSV 1860 in diesem Sommer noch einen Neuzugang präsentieren? Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel gab sich nach der Ankunft der Löwen im Trainingslager pessimistisch, hat die Hoffnung allerdings noch nicht komplett aufgegeben. Vor allem im Sturmzentrum sieht der Österreicher noch Bedarf.

Günther Gorenzel: TSV 1860 braucht noch einen Stürmer

"Wir können Stand jetzt nicht mehr machen. Wir müssen sehen, ob wir durch verschiedene Möglichkeiten, die noch auf dem Tisch liegen, einen Leihstürmer verpflichten können", erklärte Gorenzel bei einer Presserunde: "Man darf nicht vergessen, dass wir im Winter Adriano Grimaldi abgeben mussten und mit Prince Osei Owusu ersetzt haben." Letzterer wurde für die Rückrunde ausgeliehen und kehrte nach Ablauf seiner Leihe wieder zu seinem Stammverein Arminia Bielefeld zurück.

Mit Sascha Mölders steht nun nur noch ein klassischer Stürmer im Kader der Löwen. Der ehemalige Bundesliga-Spieler hatte in der Vorsaison allerdings immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. "Bei aller Liebe für Sascha Mölders: Er ist 34 und wird mit seinem Knochenödem nicht die ganze Saison immer spielen können. Wir brauchen aus meiner Sicht noch einen Stürmer, der Bälle ablegen kann, Kopfballduelle gewinnt", erklärte Gorenzel deshalb.

Bleibt Sascha Marinkovic beim TSV 1860?

Ein Stürmer, der in dieses Profil passen würde, ist Sascha Marinkovic. Der rumänische Probespieler absolvierte bereits Teile der Vorbereitung mit den Löwen, feierte im Testspiel gegen die SpVgg Plattling sein Tor-Debüt für die Löwen und reiste nun auch ins Trainingslager nach Oberösterreich mit. Doch auch ihn könnte Sechzig laut Gorenzel nicht bezahlen - zumindest aus eigener Tasche.

Denkbar wäre dafür eine ähnliche Konstellation wie bei Publikumsliebling Aaron Berzel, dessen Vertrag aus finanziellen Gründen nicht verlängert werden konnte. Wie das "Löwenmagazin" zuletzt berichtete, wurde eine Spendenaktion für den Verbleib des Innenverteidigers ins Leben gerufen. "Wenn es bei Sascha Marinkovic und Aaron Berzel eine saubere Möglichkeit zur Fremdfinanzierung gibt, wären wir ja blöd, uns dagegen zu wehren", meinte Gorenzel am Dienstag.

Die Hoffnung auf weitere Neuzugänge, sie lebt also noch bei den Löwen.

 

7 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading