Nach Pöbel-PK des FC Bayern Satiresendung stellt Rummenigge und Hoeneß als Diktatoren dar

, aktualisiert am 25.10.2018 - 16:01 Uhr
Die berüchtigte nordkoreanische TV-Moderatorin Ri Chun-hee spricht über Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Screenshot Youtube

Die Wut-PK der Bosse des FC Bayern wirkt auch fast eine Woche später noch nach. Das Satiremagazin "extra3" im NDR setzt jetzt noch einen drauf - und stellt Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß in einem imaginären Propagandavideo als Diktatoren dar.

 

München - Karl-Heinz Rummenigge hatte schon langsam genug von den ganzen Nachfragen. "Es war doch klar, dass es darauf ein Medien-Echo dieser Qualität geben würde", sagte der Vorstandsboss des FC Bayern am Montagmorgen vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel nach Athen. Gemeint war - wenig überraschend - das alles überragende Thema der vorangegangenen Tage: Die Pöbel-PK der Bayern-Bosse. "Wir haben die Medien kritisiert. Dass die Medien zurückkritisieren würden, war zu erwarten. Ich glaube aber, dass wir es dabei jetzt auch belassen sollten", gab er weiter zu verstehen.

Beendet war das Thema damit aber anscheinend noch lange nicht - im Gegenteil. Das Satiremagazin "extra3" im NDR setzte am Mittwochabend sogar noch ordentlich einen drauf und stellte Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß in einem Beitrag als Diktatoren dar. Präsident Uli Hoeneß wurde von Moderator Christian Ehring gar als "Kim Jong Uli" bezeichnet.

"extra3": Rummenigge und Hoeneß "ruhmreiche Anführer"

Anschließend folgte ein Clip im Stile einer nordkoreanischen Propaganda-Nachrichtensendung. Ri Chun-hee, die berüchtigte nordkoreanische TV-Moderatorin, welche eigens für den Clip synchronisiert wurde, bezeichnete darin Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß als "ruhmreiche Anführer", welche sich "in ihrer unerschöpflichen Weisheit und Bescheidenheit an den einfältigen Presse-Pöbel dieses Landes gewandt" hätten.

Doch damit nicht genug: Auch die Steuer-Vergehen der Bayern-Bosse wurden in dem Clip ins Absurde gezogen. "Der edle Herr Rummenigge hat zudem nie Uhren geschmuggelt. Er hat nur zufällig seinen Koffer mit dem eines Schweizer Uhrenhändlers vertauscht", heißt es weiter.

Den Gefängnisaufenthalt von Uli Hoeneß habe es außerdem nie gegeben. "Vielmehr wurde das Gefängnis versehentlich um sein Haus am Tegernsee herum gebaut", lautet die Erklärung.

Hier der komplette Clip aus der NDR-Sendung "extra3":

 

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