Nach Kreuzbandriss FC Bayern: Lauftraining - Niklas Süle steht wieder auf dem Rasen

Niklas Süle nach absolvierter Laufeinheit auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße. Foto: imago/MIS

Niklas Süle ist nach seinem Kreuzbandriss wieder in das Lauftraining beim FC Bayern eingestiegen. Bis der Nationalspieler wieder mit der Mannschaft trainieren kann, werden jedoch noch einige Wochen vergehen.

 

München - Nationalspieler Niklas Süle hat vier Monate nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder ein Lauftraining auf dem Rasen absolviert. Der FC Bayern veröffentlichte am Montag Bilder, die den 24-Jährigen bei der Übungseinheit auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zeigen.

Nach der Einheit zeigte sich Süle glücklich, dass er wieder auf den Platz zurückkehren konnte. "Nach knapp vier Monaten, in denen ich jeden Tag in diesem Kraftraum war und ein ähnliches Programm absolviert habe, war das für mich heute natürlich überragend einmal rauszukommen, wieder zu laufen und das Gras zu riechen", wird der 24-Jährige auf der Vereins-Webseite zitiert.

Löw: "Bei Niklas muss man abwarten"

Die ersehnte Rückkehr auf den Rasen ist für den Innenverteidiger eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Comeback.

Süle hatte sich im vergangenen Oktober im Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Der Münchner Abwehrchef zeigte sich trotz der erneuten Verletzung - bereits in der Saison 2014/15 hatte er einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten - wiederholt zuversichtlich, dass er es noch bis zur EM im Juni schaffen kann.

Von Vereinsseite wurde das zurückhaltender beurteilt. Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sagte kürzlich, dass man die Entwicklung bei Süle abwarten müsse. Bundestrainer Joachim Löw hatte im Januar beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga keine Prognose zu einem Süle-Comeack abgegeben. "Beim Niklas muss man abwarten", erklärte Löw.

Süle lässt im Hinblick auf die EM nichts unversucht

Für seinen großen Traum von der Europameisterschaft lässt der Innenverteidiger nichts unversucht. Damit sein Heilungsprozess besser voranschreiten kann, achtet der 24-Jährige auf einige Details. Dazu gehört auch ein strikter Ernährungsplan, den er in den vergangenen Monaten mit der sportmedizinischen Abteilung entwickelt hat.

Ein genauer Termin, wann der Abwehrchef wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann, ist noch nicht bekannt. Bis es soweit ist, wird allerdings noch ein bisschen Zeit vergehen.

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