Nach FC Liverpool gegen FC Bayern Handschlag-Zoff zwischen Jürgen Klopp und Niko Kovac - was dahinter steckt

Gesprächsbedarf: Bayern-Trainer Niko Kovac (Mi.) und Liverpool-Teammanager Jürgen Klopp (2.v.re.). Foto: imago/MIS

Jürgen Klopp und Niko Kovac haben unmittelbar nach dem Champions-League-Kracher zwischen dem FC Liverpool und dem FC Bayern Redebedarf. Grund ist ein Brauch in England, den der Kroate offenbar nicht kennt.

München/Liverpool - Was war da los zwischen Jürgen Klopp und Niko Kovac? Der Teammanager des FC LIverpool und der Trainer des FC Bayern hatten sich direkt nach dem 0:0 beider Teams im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ein paar Takte zu sagen. Klopp wirkte dabei besonders echauffiert. Krachte es etwa zwischen beiden Trainern?

Klopp: Kovac wollte zuerst mit Ribéry sprechen

"Das war ein reines Missverständnis. Ich wollte direkt mit ihm die Hand schütteln. Aber Niko hat erstmal ganz Bayern, nicht Bayern München, sondern ganz Bayern abgeklatscht", erzählte Klopp hinterher bei Sky auf seine gewohnt amüsante Art: "Dann hab ich zu ihm gesagt, als er zurückkam: 'Du, vielleicht nächstes Mal nur ganz kurz zu mir rumdrehen, dann machen wir das und ich kann zu meinen Leuten gehen. Weil ich stand so ein bisschen da wie der Ochs vorm Berg."

Kovac habe zu Klopp gesagt, schilderte dieser lachend weiter, "er müsse mit Ribéry sprechen, weil er ist ja Vater geworden. Der ist zum fünften Mal Vater geworden. Das ist ja nicht so aufregend dann". Und wieder lachte Klopp.

Konkreter wurde Kovac bei Sky - der 47-Jährige erklärte den Auslöser des Mini-Disputs: "Es war alles okay. Es ist ja in England üblich, dass man sich nach dem Schlusspfiff die Hand gibt. Ich bin in dem Fall zuerst zu meiner Bank und nicht zu ihm. Das kennt er (Klopp, d. Red.) so in England nicht. Dafür habe ich mich entschuldigt, es war ja aber nicht böse gemeint. Wir haben uns danach die Hand gegeben."

Bayern gegen Liverpool: extrem spannende Ausgangslage

Alles gut also? Hitzig war es schon an der Anfield Road. Schließlich geht es auch um den Viertelfinal-Einzug in der Königsklasse. Und die Ausgangslage könnte vor dem Rückspiel in München (13. März) kaum spannender sein.

 

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