Müller mit Pokal-Hattrick Irre Parallelen! Deshalb holen die Bayern erneut das Triple

Mit nun 27 Pokal-Treffern im Trikot des FC Bayern ließ Thomas Müller (vorne) FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (25) hinter sich und ist nun zweitbester Torjäger des Rekordpokalsiegers in diesem Wettbewerb; hinter Gerd Müller (78). Im Hintergrund Robert Lewandowski. Foto: imago/kolbert-press

Thomas Müller hat seine beeindruckende Bilanz im DFB-Pokal ausgebaut: Der Dreifach-Torschütze im Halbfinale in Leverkusen war nun in 43 Pokalspielen an 42 Treffern direkt beteiligt. Und dann ist da noch eine Parallele zur Triple-Saison ...

 

München - Vorsicht, wenn's müllert! Thomas Müller traf in Leverkusen zum 3:1, 5:1 sowie zum 6:2-Endstand und machte damit seinen zweiten Dreierpack im DFB-Pokal perfekt. Mit nun 27 Pokal-Treffern im Trikot des FC Bayern ließ der der 28-Jährige Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (25) hinter sich und ist nun zweitbester Torjäger des Rekordpokalsiegers in diesem Wettbwerb. Einzig Namensvetter Gerd Müller (78) erzielte mehr Tore für die Bayern im DFB-Pokal.

Kurios: Der FC Bayern gewann alle 18 DFB-Pokalpartien, in denen Thomas Müller traf. Das ist ein neuer Rekord in diesem Wettbewerb. Angeführt von Dreierpacker Müller zog der FC Bayern zum 22. Mal ins DFB-Pokal-Endspiel ein. Damit sind die Bayern auch in dieser Kategorie der Rekordhalter.

Bei den bisherigen 21 Finalteilnahmen holte der Rekordpokalsieger 18 Mal den Titel. Das Ticket nach Berlin lösten die Münchner mit einer weiteren Rekordserie: Der FC Bayern setzte sich nun in den vergangenen 26 Auswärtsspielen im DFB-Pokal durch und baute damit den Rekord im Wettbewerb aus. 23 Mal feierten die Bayern Siege nach 90 bzw. 120 Minuten, dreimal setzten sie sich im Elferschießen durch.

Auch 2013 erzielte der FC Bayern sechs Tore im Pokal-Halbfinale

Überraschende Duplizität der Ereignisse: Am 16. April 2013 - also fast auf den Tag genau vor fünf Jahren - schickten die Bayern im Pokal-Halbfinale den VfL Wolfsburg mit einem 6:1 (2:1) vom Platz – und schossen sich fürs Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona warm.

Am Dienstag waren es auch sechs Tore, diesmal wartet im Halbfinale der Königsklasse mit Real Madrid erneut ein spanischer Kulb auf die Münchner. Dreifacher Torschütze war damals der eingewechselte Mario Gomez, der wie Müller am Dienstag alle seine Treffer nach der Pause erzielte.

Und der Rest der Geschichte ist bekannt: Der FC Bayern fuhr mit Jupp Heynckes auf der Trainerbank das Triple ein, dank eines 2:1 im Finale gegen Borussia Dortmund.

Heynckes zieht mit Lattek gleich

Ach so, zuvor hatte Müller im DFB-Pokal nur in der ersten Runde 2013/2014 beim 5:0 bei BSV Schwarz-Weiß Rehden dreimal hingelangt.

Jupp Heynckes saß in Leverkusen zum 76. Mal im DFB-Pokal auf der Trainerbank und zog damit mit Udo Lattek gleich. Mehr DFB-Pokalpartien als Trainer kann nur Otto Rehhagel vorweisen (92). Das 77. Spiel und damit den alleinigen Platz zwei in der Rangliste hat der Übungsleiter mit dem Finaleinzug gegen Leverkusen schon eingetütet.

Der 72-Jährige hat damit auch eine persönliche Serie im Griff: Bei seinen jüngsten drei Teilnahmen erreichte Heynckes jeweils das Endspiel.

 

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