Mögliche Transfers FC Bayern: Rummenigge erklärt Pläne - Hier wollen die Münchner noch nachlegen

, aktualisiert am 16.07.2019 - 09:36 Uhr
Führungsriege des FC Bayern: Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge (r.) und Uli Hoeneß. Foto: sampics/Augenklick

Die Transferpläne des FC Bayern: Laut Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge werden die Münchner wohl keinen weiteren Stürmer holen. Stattdessen muss jedoch noch mindestens ein weiterer Flügelspieler her.

 

Los Angeles - Brauchen die Bayern wirklich einen Back-up für Mittelstürmer Robert Lewandowski? Wollen sie wirklich einen Ersatzmann für den Top-Torjäger? Etwa Mario Mandzukic, an dessen Rückkehr die Münchner laut "Sky" interessiert sein sollen?

FC Bayern: Mandzukic kommt nicht

Eher nicht, so viel ist seit Montagabend klar. Im "Four Seasons Los Angeles At Beverly Hills", dem Mannschaftshotel des FC Bayern während der vier Tage in Kalifornien, erklärte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge auf AZ-Nachfrage: "Ich sage zu Namen nichts, aber in der Richtung ist nichts geplant." Also in Richtung Stürmer-Transfers als Nummer zwei hinter Lewandowski.

Rummenigge schwärmt von Bayern-Abwehr

Zuvor hatte Rummenigge über die einzelnen Mannschaftsteile gesprochen, von der Abwehr geschwärmt ("Da sehe ich wenig Besseres in Europa") und über die Offensive gesagt: "Auch was wir vorne zu bieten haben, ist alles gut."

Nach dem Abschied der Flügelhelden Franck Ribéry und Arjen Robben meinte der Vorstands-Chef: "Wir haben zwei tolle Flügelspieler mit Coman und Gnabry, die sich toll entwickelt haben, aber wir brauchen allein aus quantitativen Gründen noch einen." Um diesen Mr. X (Leroy Sané? Ousmane Dembélé? Callum Hudson-Odoi?) zu verpflichten, blieb Sportdirektor Hasan Salihamidzic in München. Und für den Angriff hat man ja noch Talent Jann-Fiete Arp (19), den man für kleines Geld - drei Millionen Euro - vom Hamburger SV verpflichtet hat.

Der Kroate Mandzukic hatte von 2012 bis 2014 bei Bayern gespielt, gewann 2013 unter Jupp Heynckes die Champions League, wechselte nach einem schwierigen Jahr unter Pep Guardiola zu Atlético Madrid und 2015 dann zu Juventus Turin. Seine Bilanz beim italienischen Meister in der vergangenen Saison: neun Tore in 25 Spielen, im April führten Knieprobleme zum vorzeitigen Saison-Ende.

Lewandowski steht vor Verlängerung

Von Lewandowski (30), der demnächst seinen Vertrag wohl um zwei Jahre bis 2023 verlängern wird, schwärmte Rummenigge – vor allem von seinem Fitnesszustand. "Wenn man sich seinen Körper anschaut – das ist ein Spieler, der kann leicht noch einige Jahre auf dem Niveau spielen."

Bliebe er tatsächlich noch vier Jahre, wäre der Pole dann bei Vertragsende 34. "Robert kam 2014 (damals ablösefrei vom BVB, d.Red.) und ist in den fünf Jahren vier Mal Torschützenkönig der Bundesliga geworden. Das DFB-Pokal-Finale gegen Leipzig hat er mit zwei Toren sehr stark zu unseren Gunsten entschieden", so Rummenigge, der bekräftigte: "Und wenn man so einen Spieler hat, dann gibt man ihn auch nicht ab. Deshalb haben wir letztes Jahr auch gar nicht daran gedacht, in dieser Richtung nachzudenken."

Damals träumte Lewandowski von einem Transfer zu Real Madrid. Nun könnte er sogar seine Karriere in München beenden. Er soll angetan gewesen sein von der Liebe der Fans für Robben und Ribéry, die mit zehn bzw. zwölf Jahren in München eine Ära geprägt haben und zu Vereinsikonen aufgestiegen sind.

"Eingetütet ist es nicht", sagte Rummenigge über die Vertragsverlängerung, "aber bei Robert gibt es schon die Entwicklung, dass er sich bei Bayern München extrem wohl fühlt."

Heißt: Letzte Details und die Unterschriften fehlen. Wohl nur noch Formsache.

Alle aktuellen Infos aus den USA finden Sie hier im AZ-Newsblog

Wechsel und Gerüchte beim FC Bayern: Der Transfer-Blog

Im Video: Rummenigge über die USA-Reise der Bayern

 

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