Mit der AZ 33 Prozent sparen Christbaum-Trends: "Früher war mehr Lametta"

Rupert "Rupi" Bauer und Tochter Anita: Auch heuer gibt’s wieder 33 Prozent Rabatt auf ihre Christbäume! Foto: Daniel von Loeper

33 Prozent Rabatt mit der AZ für jeden Christbaum an 19 Verkaufsstellen in der Stadt: In der AZ spricht Christbaum-Verkäufer Rupert Bauer über Münchner und Vorlieben und Bio-Bäume.

 

München - Ab Samstag startet die große AZ-Christbaum-Aktion: Mit dem AZ-Gutschein in der heutigen Printausgabe bekommen Sie auch heuer wieder 33 Prozent Rabatt auf eine Tanne, Fichte oder Kiefer Ihrer Wahl an 19 Plätzen in der ganzen Stadt. Die AZ hat mit Rupert Bauer über Christbaum-Trends und die Vorlieben der Münchner gesprochen.

AZ: Herr Bauer, kommen die Münchner mit einer genauen Vorstellung über ihren Traumbaum zu Ihnen?
Rupert Bauer: Viele Menschen nutzen seit Jahren denselben Weihnachtsschmuck und wissen genau, wie ihr Baum auszuschauen hat.

Suchen diese Menschen bei Ihnen den passenden Baum für ihren Schmuck?
Freilich. Wenn eine Familie große Hängefiguren hat, dann braucht sie natürlich einen lichten Baum. Wenn eine Familie nur mit Lamette dekoriert, kann der Baum sehr dicht sein. Da liegt der Schmuck nur obenauf.

Wer kauft die Krüppelbäume?
Was für den einen ein völlig verwachsener Baum, passt beim anderen perfekt in die Wohnung. Sehn’s, bei einer kleinen Wohnung kann ein gleichmäßig, dicht bewachsener Baum, der eigentlich in der Ecke stehen soll, schnell in der Raummitte stehen, weil er zu groß ist. Dann nehmen’s besser einen Baum, der an einer Seite keinen starken Bewuchs hat.

Wie schaut der typische Christbaum aus?
Fast immer ist’s eine Nordmanntanne, ansonsten gibt’s ein paar fachspezifische Kriterien, um die sich der Käufer wenig schert: gleichmäßiges, dichtes Nadelkleid und nicht so sehr nach oben aufgeschossen.

Woher kommen Ihre Bäume?
Aus dem Sauerland, einer traditionellen Christbaumregion. Da kommen fast alle deutschen Weihnachtsbäume her.

Kann man bei Ihnen handeln?
Nein, ich habe Festpreise.

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Was mache ich, dass der Baum schön bleibt und mir nicht das Fest vernadelt?
Immer schön feucht halten! Der Baum verträgt die trockene Heizungsluft nicht. Deshalb stellen Sie ihn in einen Christbaumständer und besprühen den Baum einmal am Tag mit Wasser.

Wie schmückt der Modebewusste heute seinen Baum?
Ach, um das zu wissen, müsste ich ja rumkommen in den Wohnzimmern. Aber ich kriege natürlich mit, dass die Bäume immer individueller werden. Früher waren sich die Bäume in den Münchner Wohnzimmern doch sehr ähnlich.

War früher mehr Lametta?
Ja klar, dann hörte man viele Jahre lang, das sei mit Gift belastet.

Wie schaut denn ihr Christbaum aus?
Ganz klassisch mit Lichtern, roten Kugeln, Holzfiguren und Lametta. Drunter steht die Krippe, die hat schon über vierzig Weihnachten erlebt hat.


Heuer neu - Jetzt gibt's aucb Bio-Bäume!

Die Nachfrage steigt, deshalb verkauft Rupert Bauer jetzt auch Bio-Christbäume (in der Putzbrunnerstraße 1 in Perlach und in der Bogenhauser Warthesstraße 1). Die Bäume werden auf ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen gepflanzt, sodass keine Waldflächen abgeholzt werden, sondern neuer Wald geschaffen wird.

Die Weihnachtsbäume werden frisch gesägt und bleiben dann unbearbeitet einige Tage in der Schonung liegen. Dadurch erhöht sich ihre Nadelfestigkeit. Zudem werden die Jungpflanzen mit mechanischen Mitteln sauber gehalten, Pestizide sind tabu. Die Bio-Bäume kosten zwischen 55 Euro und 85 Euro.


Bitte beachten: Die 33 Prozent Rabatt gibt es ausschließlich bei Vorzeigen des Coupons, den Sie in der heutigen (Samstags-) Ausgabe der gedruckten Abendzeitung (Seite 4) finden!

 

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