Mehr Optionen für 1860-Coach Wer spielt in Würzburg? Bierofkas Personal-Puzzle

, aktualisiert am 07.10.2019 - 13:38 Uhr
Nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder einsatzbereit: 1860-Angreifer Stefan Lex. Foto: sampics/Augenklick

Lex und Paul sind fürs Auswärtsspiel gegen die Würzburger Kickers wieder fit, aber nur einer steht im Kader. Steinhart ist nach seiner gelb-roten Karte wieder einsatzbereit.

 

München - Die Teile des Personal-Puzzles werden mehr – für Daniel Bierofka beginnt das Spiel. Der Trainer kann für die Partie gegen die Würzburger Kickers (Montag ab 19 Uhr im AZ-Liveticker und auf Magenta Sport) auf zwei in den vergangenen Wochen verletzte Spieler zurückgreifen und muss anfangen zu tüfteln: Welche Elf ist die richtige für das Auswärtsspiel?

Angreifer Stefan Lex meldet sich wieder fit, nachdem er das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wegen Oberschenkelproblemen verpasst hatte. Auch auf Linksverteidiger Phillipp Steinhart kann Bierofka wieder zurückgreifen. Er war für das Spiel gegen den FCK gesperrt gewesen, nachdem er gegen Duisburg die gelb-rote Karte gesehen hatte.

Herbert Paul nahm unter der Woche wieder am Mannschaftstraining teil, meldete sich nach seiner Knieprellung wieder fit. Doch für das Würzburg-Spiel bleibt der Rechtsverteidiger gänzlich außen vor, steht nicht einmal im Aufgebot.

Willsch und Klassen machen auf sich aufmerksam

Apropos Außenverteidiger: Marius Willsch und Leon Klassen zeigten zuletzt eine mehr als ordentliche Leistung und machten damit Werbung für weitere Einsatzzeit. Das hat Bierofka erkannt und ein Extra-Lob verteilt.

Für den Coach wird es knifflig. Er beschreibt seine Situation wie folgt: "Man merkt es gerade im Training: "Niemand kann sich sicher sein. Jeder versucht, mir das Leben so schwer wie möglich zu machen als Trainer", erklärt Bierofka. „Dass es auch Enttäuschungen gibt, ist ganz normal. Das liegt in meiner Verantwortung, die richtige Entscheidung zu treffen."

Steinhart oder Klassen? Paul oder Willsch?

Gleichzeitig ist der Konkurrenzkampf eine Luxussituation, in der sich Trainer und Team nicht immer befinden. "Solange ich überlegen muss, zeigt mir die Mannschaft, dass sie in die erste Elf will", sagt er.

Bierofka ließ durchklingen, an der siegreichen Elf vom Spiel gegen Kaiserslautern wenig rütteln zu wollen. Möglich, dass die Stammkräfte enttäuscht sein werden. Damit muss der Trainer leben. Er puzzelt ja gern.

 

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