Lokal im Dreimühlenviertel Spaten Sepp: Das Bavarese ist jetzt boarisch

Prost – auf das neue Wirtshaus Spaten Sepp im Dreimühlenviertel: Betriebsleiter Thomas Rothe und Bedienung Luzia. Foto: Annette Baronikians

Das kultige Lokal im Dreimühlenviertel heißt nun Spaten Sepp. Die Küche ist bodenständig.

 

München - Es tut sich was im Dreimühlenviertel. In unmittelbarer Nähe haben in letzter Zeit (unter anderem wegen hoher Mieten und anderer Kosten) gleich drei alteingesessene Lokale geschlossen. Positiver ausgedrückt, könnte man auch sagen: Nachfolger sind ins Ex-Makassar und Co. eingezogen. Neue Lokale haben eröffnet – als letztes vor knapp zwei Wochen das durchaus schmucke Wirtshaus Spaten Sepp. Dort war bis September vergangenen Jahres das bayerisch-italienische Lokal Bavarese. Für Fans der gegenüber liegenden Boazn Valentin Stüberl: Diese hat der Ex-Bavarese-Chef behalten.

"Bewusst, bayerisch und bodenständig."

Zweieinhalb Monate wurde tüchtig umgebaut und renoviert. Entstanden ist ein Gasthaus mit weniger Farbe und diversen Accessoires, dafür mit viel hellem Holz, gemütlichen Sitzecken mit klassischer Bestuhlung oder auch Hockern und Hochtischen. Die Industrielampen hat das Team um Neu-Wirt Josef Sperl selbst gebaut, die vielen Brotzeitbrettl als Deko über der Bar eigenhändig angebracht.

Sepp Sperl ist 31, Niederbayer, Koch und Hotelbetriebswirt. Mit dem Spaten Sepp hat er sich seinen Traum vom eigenen Wirtshaus erfüllt – mit Werten, die ihm erklärtermaßen wichtig sind: "Bewusst, bayerisch und bodenständig." So kommt das Fleisch auch von nahen Bauernhöfen oder das Brot von einem kleinen Münchner Bäcker. Wie Betriebsleiter Thomas Rothe sagt, sitzen schon kurz nach der Eröffnung viele ehemalige Bavarese-Stammgäste nun beim Sepp.

Fakt ist: Bei unseren AZ-Besuchen hat das Wirtshaus spätestens ab 19 Uhr geradezu gebrummt.

Spaten Sepp: Eröffnungsfeier am Freitag

Bei Ochsenbackerl (18,50 Euro), krossem Münchner Schnitzel (13,50 Euro), Kasspatzn (10,50 Euro) und geeistem Kaiserschmarrn (7,50 Euro) trifft sich Jung und Alt, ein ganz bunt gemischtes Publikum, hauptsächlich aus der Nachbarschaft. Bodenständig geht’s zu, unkompliziert. Wer mag, trinkt auch nur eine Halbe Spaten-Bier vom Fass (3,80 Euro), einen Sprizz (6,90 Euro) oder einen Spezi (0,4 l für 3,50 Euro).

Die offizielle Eröffnungsfeier mit der Oide-Wiesn-Kapelle Kaiserschmarrn steigt diesen Freitag (14. Februar) ab 19 Uhr. Die Flasche Spaten Münchner Hell gibt’s dann einmalig nicht für die sonst fälligen 3,80 Euro, sondern nur für einen Euro. Die Einnahmen gehen als Spende an die Münchner Tafel.


Ehrengutstr. 15, Telefonnummer: 5203344, Montag bis Samstag 17-24 Uhr, Sonntag 10-22 Uhr

 

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