Löwen siegen gegen Haching TSV 1860: Nico Karger - kein Derby-Gefühl wie gegen den FC Bayern

Torschütze im Derby gegen Haching: Nico Karger (l.). Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Nach dem Sieg gegen Haching erklärt Nico Karger, warum das Spiel in der Dritten Liga für ihn kein echtes Derby war.

 

München - Er war der umjubelte Torschütze für den TSV 1860: Nico Karger.

Nico Karger: "Geiles Gefühl nach dem Tor"

Quasi mit dem Halbzeitpfiff bugsierte der Franke im S-Bahn-Derby gegen Haching (1:0) den Ball hinter die Linie – es blieb der einzige Treffer an einem emotionalen Abend auf Giesings Höhen.

"King Karges" aber, wie ihn die Löwen-Fans rufen, blieb nach der Partie ganz cool. "Es war gar nicht schwer. Sascha (Mölders, d. Red.) ist nach innen gezogen, ich habe ihm gespielt, Sascha nach außen. Phillipp (Steinhart) spielt direkt rein, so schwer war es nicht", meinte der Kronacher auf AZ-Nachfrage zum Schwierigkeitsgrad seines Tores: "Ich hätte nicht mal unbedingt reingrätschen müssen. Ich habe das lange Eck gesehen und dann bin ich schon losgelaufen, weil ich wusste, dass er reingeht. Es ist natürlich ein geiles Gefühl, wenn man nach dem Tor die ganzen Fans sieht."

Großes Selbstbewusstsein beim TSV 1860

Sein Selbstbewusstsein spricht für das der Sechzger nach vier Siegen aus fünf Spielen, was nunmehr Platz fünf bedeutet. Dass der TSV nun ausgerechnet gegen die Münchner Vorstädter gewann, interessierte zumindest Karger nicht sonderlich.

"Man spricht von Derby, aber ich hatte jetzt kein so ein Derby-Gefühl wie in der Regionalliga gegen Bayern München", meinte der Angreifer weiter: "Von dem her: ein Spiel wie jedes andere."

 

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