Löwen-Gegner im AZ-Check TSV 1860: Kellerkind Chemnitz um Ex-Sechzger Hosiner im Aufwind

Der Chemnitzer FC um Ex-Löwe Philipp Hosiner ist derzeit in starker Verfassung. Foto: imago images / Picture Point

Am Samstag empfängt der TSV 1860 den Chemnitzer FC im Grünwalder Stadion. Der nächste Gegner der Löwen im AZ-Check.

 

München - "Es wird eine schwere, aber lösbare Aufgabe", sagte Michael Köllner über den kommenden Gegner Chemnitzer FC. Am Samstag sind die Sachsen zu Gast im Grünwalder Stadion (14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker).

Die Löwen treffen als Tabellenneunter auf den 15. der dritten Liga. Das Hinspiel gewann der TSV 1860 im Stadion an der Gellertstraße knapp mit 1:0. 

Der Chemnitzer FC im AZ-Check. 

1. Wie ist der Chemnitzer FC momentan in Form?

Ende September lag Chemnitz noch abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz, lediglich sechs Punkte standen nach zehn Spieltagen zu Buche. Es folgte die große Aufholjagd, lediglich gegen die Aufstiegskandidaten Braunschweig und Waldhof Mannheim mussten sich die Chemnitzer geschlagen geben. 

Im Jahr 2020 ist das Team von Patrick Glöckner noch ungeschlagen und holte aus den bisherigen fünf Partien elf Punkte. Vergangenen Spieltag gewann der CFC gegen Sechzigs Lokalrivale Bayern II mit 1:0. Mittlerweile hat der Aufsteiger zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, in der Rückrundentabelle liegen die Chemnitzer sogar auf Rang sechs, einen Platz vor Sechzig.

2. Darauf muss der TSV 1860 aufpassen

Er ist in der Form seines Lebens: Ex-Löwe Philipp Hosiner. Der Österreicher belegt aktuell Rang drei in der Torschützenliste der dritten Liga. Mit 15 Treffern stellt er die Lebensversicherung der Chemnitzer dar. In den vergangenen sieben Partien traf der 30-Jährige zehn Mal, der laut Köllner ein "Unterschiedsspieler" sei.

Hosiner, dem 2015 eine Niere entfernt werden musste, spielte von 2006 bis 2009 in der Jugend und in der zweiten Mannschaft des TSV 1860. Den Durchbruch bei den Profis der Löwen schaffte er aber nicht. Das Hinspiel verpasste der Mittelstürmer, da er erst am Deadline-Day von Sturm Graz nach Chemnitz wechselte.

3. Und sonst: Köllner sah Heimcoup gegen Bayern II

Löwen-Coach Michael Köllner fuhr am Montag extra in das rund 400 Kilometer entfernte Chemnitz, um sich vom kommenden Gegner selbst ein Bild zu machen: "Ich habe unseren Gegner am Montag im Stadion gesehen. Sie haben Bayern ganz schön zugesetzt", sagte der Oberpfälzer.

Fehlen wird dem CFC am Samstag im Grünwalder Stadion Angreifer Dejan Bozic (vier Saisontreffer) sowie Mittelfeldspieler Daniel Bohl (ein Saisontreffer), die sich gegen die Bayern-Reserve jeweils die fünfte Gelbe Karte abholten.

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