Lob für Robben-Statement Das sagt Bayern-Trainer Kovac über den Fall Boateng

Bayern-Trainer Niko Kovac plant den Wechselkandidaten Jérôme Boateng für das erste Pflichtspiel der Saison ein. Foto: imago/Sven Simon

Bleibt er oder geht er? Jérôme Boateng steht beim Supercup auf jeden Fall im Kader des FC Bayern. Trainer Niko Kovac hält sich mit Äußerungen zu den Wechselgerüchten bedeckt, freut sich aber darüber, dass sich Arjen Robben für einen Verbleib Boatengs ausgesprochen hat.

München - Für den Supercup gegen und bei Eintracht Frankfurt (Sonntag, 20.30 Uhr, ZDF und Eurosport sowie im AZ-Liveticker) plant Kovac mit all seinen Stars - einzig Weltmeister Corentin Tolisso fehlt wegen seines Sonderurlaubs. Und James Rodríguez plagten am Freitag Probleme mit dem Sprunggelenk.

Und so kündigt der 46-Jährige einen Mix an: Akteure, die schon beim Trainingsstart an der Säbener Straße dabei waren, spielen gemeinsam mit WM-Startern, die später einstiegen und auch auf die USA-Reise im Juli verzichten durften. (Hier gibt's die Kovac-PK im Liveticker zum Nachlesen)

Kovac über Boateng: "Weiß nicht, was morgen passiert"

Einer davon ist Jérôme Boateng: Nach dem Ende der Transferperiode in England ist ein Wechsel auf die Insel zwar vom Tisch, Paris Saint-Germain aber soll weiter um dem Innenverteidiger buhlen. In Frankfurt soll er dennoch dabei sein. "Jérôme ist gesund und eine Alternative", sagte Kovac. (Lesen Sie hier: Soll dieser FCB-Youngster Boateng ersetzen?)

Der Trainer will den Weltmeister von 2014 halten und lobte, dass sich zuletzt auch etliche Mitspieler für einen Verbleib aussprachen. "Das zeigt, wie der Teamspirit in dieser Mannschaft ist", sagte Kovac. Weiter in die Zukunft blicken konnte er bei dem Thema aber nicht. "Ich weiß nicht, was morgen passiert", ergänzte er.

Kovac begrüßt die Reaktion von Arjen Robben, der sich am Mittwoch deutlich für einen Verbleib Boatengs ausgesprochen hatte. "Das zeigt, wie gut der Teamspirit ist. Er ist auf einem sehr hohen Niveau, wenn Spieler sich für einen Mitspieler aussprechen. Das zeigt, dass es absolut stimmt. Das freut mich. Das zeichnet eine Fußballmannschaft aus. Wenn wir alle gemeinsam in eine Richtung laufen, ist das ein gutes Zeichen für jeden Trainer. Arjen war nicht der einzige, der sich für Jérôme stark gemacht hat", so Kovac.

 

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