Leverkusener Verteidiger Bericht: Wendell beim FC Bayern im Gespräch

Linksverteidiger von Bayer Leverkusen: der Brasilianer Wendell Nascimento Borges. Foto: Marius Becker/dpa

Trainer Thomas Tuchel soll ihn bereits zu einem Kandidaten für seinen Kader bei Paris St.-Germain auserkoren haben, nach italienischen Medienberichten buhlt auch der FC Bayern um Leverkusens Wendell.

München - Seit Wochen wird über einen möglichen Abschied des Linksverteidigers bei Bayer Leverkusen spekuliert: Der französische Spitzenklub Paris St.-Germain soll den Brasilianer Wendell auf dem Zettel haben. Und auch der FC Bayern hat wohl Interesse an einer Verpflichtung. Das meldet die italienische Sportwebsite "Calciomercato".

Wendell - Vertrag bis 2021 - spielte sich in Leverkusen mit seinen mutigen Flankenläufen und seinen gefährlichen Standards in den Vordergrund. Für den FC Bayern macht der Deal nur dann Sinn, wenn Juan Bernat den Klub verlässt und so eine Planstelle im Kader des deutschen Rekordmeisters frei wird.

Wendell und der FC Bayern: Backup für Alaba?

Und dann stellt sich immer noch die Frage, ob man beim deutschen Rekordmeister für einen Backup des gesetzten David Alaba so tief in die Tasche greifen will. Für Wendell hatte Leverkusen 2014 rund 6,5 Millionen Euro an Gremio Porto Alegre überwiesen, jetzt ruft der Bundesligist zwischen 40 und 50 Millionen Euro auf. Bislang ist Corentin Tolisso mit einer Ablöse von 41,5 Millionen Euro der teuerste Zugang der Klubgeschichte.

Zuletzt hatte es auch Gerüchte über ein Münchner Interesse an einem anderen Bayer-Spieler gegeben. Für Leon Bailey soll ein Angebot über 60 Millionen Euro abgegeben worden sein. Der Jamaikaner scheint aber erst in einem Jahr zum Thema zu werden - wenn wohl die Abschiede von Arjen Robben und Franck Ribéry anstehen.

 

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