Kurioses von der WM in Brasilien Fünf Menschen, die bei der WM für Schlagzeilen sorgten

Spaßvogel, Sexbombe und Beißer: Welche Menschen die WM besonders geprägt haben. Foto: az

Die WM ist vorbei, doch jede Menge Erinnerungen bleiben. Welcher unserer WM-Helden den größten Eindruck hinterlassen hat und welche Fans und Stars in Brasilien besonders hervor gestochen sind, sehen Sie hier.

 

München - Nach gut einem Monat voller Spannung, Emotionen und Leidenschaft ist die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien am Sonntag mit dem Titel für Deutschland zu Ende gegangen. Zurück bleiben jede Menge unvergesslicher Momente. Welche Persönlichkeiten die WM besonders geprägt haben, lesen Sie hier.

Thomas Müller

Er hat wohl das lauteste und frechste Mundwerk der ganzen Nationalmannschaft. Die Interviews von Thomas Müller (24) erreichen innerhalb kürzester Zeit Kultstatus. So musste sich eine kolumbianische Reporterin auf die Frage, ob es ihn ärgere, die Torschützen-Krone der WM knapp verpasst zu haben, anhören: "Des interessiert mi ois ned, der Scheißdreck!" Aber nicht nur wegen seinen Auftritten neben dem Platz gehört Müller zu den absoluten Publikumslieblingen. Mit nur 24 Jahren hat er bereits zehn WM-Tore auf dem Konto und wird wohl auf absehbare Zeit Rekordhalter Klose überholen.

Luis Suarez

"El Pistolero" Luis Suarez zeigte seine Bissigkeit nicht nur vor dem Tor Foto:ddp images

Auch während der WM konnte es der Uruguayer Luis Suarez (27) nicht lassen: Bereits zum dritten Mal in seiner Laufbahn biss der Stürmer einen Gegenspieler. Diesmal war der Italiener Giorgio Chiellini (29) das Opfer des Wiederholungstäters. Doch obwohl Chiellini die Beiß-Spuren auf seiner Schulter dem Schiedsrichter zeigte, kam Suarez vorerst davon. Erst im Nachhinein brummte ihm die FIFA eine saftige Strafe auf. Vier Monate und neun offizielle Länderspiele wird Suarez vom Fußballbetrieb ausgeschlossen. Den FC Barcelona schien dies aber nicht zu stören, blätterte man doch stattliche 75 Millionen Euro Ablöse für den Stürmer an den FC Liverpool hin.

Neymar

Brasiliens Hoffnungsträger Neymar Foto:ddp images

Die Hoffnungen von ganz Brasilien lagen auf den schmalen Schultern von Neymar (22) - zu viel für den Wunderstürmer vom FC Barcelona. Zu Beginn des Turniers schien es, als könne er die Träume erfüllen. Neymar dribbelte sich durch die gegnerischen Abwehrreihen und schoss ein ums andere mal entscheidende Tore für Brasilien. Es schien, als könne er den Gastgeber ganz allein zum Titel tragen. Doch dann kam das jähe Ende: Im Viertelfinalspiel gegen Kolumbien sprang ihm Juan Zúñiga (28) in den Rücken und brach ihm einen Lendenwirbel. Neymar fiel für den Rest der WM aus und die brasilianische Elf kollabierte unter dem Druck. Den traurigen Tiefpunkt markierte die historische 1:7-Niederlage gegen Deutschland.

Axelle Despiegelaere

Mit diesem Bild wurde die belgische Schönheit unter den Fans entdeckt Foto:imago/Fotoarena International

Axelle Despiegelaere (17) hätte die Entdeckung der Weltmeisterschaft werden können. Die hübsche Belgierin wurde im Vorrundenspiel gegen Russland im Publikum gesichtet und löste sogleich einen Hype im Internet aus. Die Menschen waren so begeistert vom Aussehen der Blondine, dass sogar Kosmetikriese L'Oreal auf sie aufmerksam wurde und ihr einen Model-Vertrag anbot. Doch dann tauchten kontroverse Bilder der 17-Jährigen auf, die sie auf der Großwildjagd in Afrika mit einem Gewehr und einer erlegten Antilope zeigten. L'Oreal zog daraufhin seinen Vertrag zurück.

Rihanna

Rihanna feiert mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski die Weltmeisterschaft Foto:Twitter/Rihanna

Mega-Star Rihanna (26, "Unapologetic") war einmal mehr die Social-Media-Königin der WM. Schon während des Turniers outete sich die Sängerin als glühende Anhängerin der deutschen Nationalmannschaft. Sie postete Bilder von einem früheren Treffen mit Miroslav Klose und kommentierte jeden Schritt der DFB-Elf. Im Finale war Rihanna dann sogar im Stadion und ließ die Welt auf Twitter teilhaben. Nach dem Final-Sieg ließ sie es sich nicht nehmen, mit unseren WM-Helden auf der Party zu feiern und für Fotos zu posieren.

 

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