Konkurrenz steigt ein Der Sané-Transfer zum FC Bayern gerät in Gefahr

Leroy Sané haben die Verantwortlichen des FC Bayern schon lange auf dem Schirm, jetzt drohen sie ihren Vorsprung zu verspielen. Foto: imago images/ZUMA Wire

Auch Real Madrid und der FC Barcelona zeigen Interesse an Leroy Sané. Der FC Bayern zögert.

 

München - Trotz Corona-Krise laufen die Geschäfte beim FC Bayern weiter. Es wird diskutiert und verhandelt – zwei Spieler stehen dabei nach AZ-Informationen noch immer im Fokus der Münchner: Leroy Sané (24) und Kai Havertz (20).

Sané, der Star von Manchester City, war bereits im Sommer 2019 Bayerns Transferziel Nummer eins. Dann riss er sich das Kreuzband, der Wechsel platzte. Und 2020? Laut "Sport Bild" hatte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Januar persönlich Kontakt mit Sané, konkret sei es aber nicht geworden.

FC Bayern und Leroy Sané: Es bleibt kompliziert

Gehaltsmöglichkeiten und sportliche Perspektiven sollen zwischen den Münchnern und ihrem Wunschspieler bislang übrigens keine Gesprächsinhalte gewesen sein, was auf Sanés Seite angeblich für Unverständnis sorgt.

Der Sané-Deal bleibt kompliziert – und wird immer mehr zum Wackel-Transfer. Wie von mehreren Seiten zu hören ist, hat sich inzwischen auch Real Madrid in den Poker um den Offensivspieler eingeschaltet und sein Interesse bei Sanés Berateragentur LIAN Sports hinterlegt. Der FC Barcelona mischt wohl ebenfalls mit. Prominente Konkurrenz für Bayern.

FC Bayern und Leroy Sané: Zugriff aufs Festgeldkonto?

Vielleicht hilft am Ende das berühmte Festgeldkonto, um den Transfer zu realisieren. Sanés Marktwert liegt bei 100 Millionen Euro, sein Vertrag läuft allerdings nur noch bis 2021. Deshalb dürfte er einen Tick günstiger zu bekommen sein.

In ähnlichen Preiskategorien bewegt sich Leverkusens Juwel Havertz. Trotz Corona-Krise wird es ein sündhaft teurer Transfermarkt für Bayern bleiben.

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