"Kämpfe um jeden Euro" TSV 1860: Günther Gorenzel erklärt, wo die neuen Millionen landen

Sport-Geschäftsführer des TSV 1860: Günther Gorenzel Foto: sampics/Augenklick

Innerhalb kurzer Zeit fließen zwei Millionen-Beträge auf das schlanke Konto des TSV 1860. Vor Aktionismus im Winter wolle man sich hüten, sagt Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel und erklärt, wie das Budget nun aufgeteilt wird.

 

La Manga - Mit Wintertransfers ist beim TSV 1860 nicht zu rechnen, das haben die Verantwortlichen bereits klargestellt. "Neuzugänge im Winter machen Sinn, wenn man Kurskorrekturen vornehmen muss. Wir sehen diese Notwendigkeit nicht: Wir haben das Ziel ausgegeben, eine sorgenfreie Saison zu spielen und wir sind im Soll", erklärte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel zuletzt.

Gorenzel: "Jetzt geht es darum, wie das Geld aufgeteilt wird"

Anders als noch vor einigen Wochen zu erwarten, wären die finanziellen Mittel für Verstärkungen durchaus vorhanden. Die Winter-Transfers der Ex-Löwen Julian Weigl zu Benfica und Marin Pongracic zum VfL Wolfsburg haben Sechzig insgesammt rund 2,9 Millionen Euro in die klammen Vereinskassen gespült. Nun hat sich Gorenzel dazu geäußert, wie mit dem Geld weiter verfahren wird.

"Jetzt geht es darum, wie das Geld aufgeteilt wird und wo es am Ende tatsächlich ankommt", erklärt der Österreicher in einem Interview auf dem YouTube-Kanal des TSV 1860. Dass die unverhofften Millionen in den Kader fließen, ist noch lange nicht sicher. "Zusammen mit meinem Geschäftsführer-Kollegen Michael Scharold, der für den kaufmännischen Part hauptverantwortlich ist, erstelle ich nun die Budgets, die anschließend den Gremien vorgelegt und von diesen abgesegnet werden müssen", erklärt Gorenzel weiter.

Millionen-Einnahmen beim TSV 1860: Wie viel Geld fließt in den Kader?

Aktuell könne man lediglich mit der momentanen Ertragsausgabensituation planen. "Der Verein hat gewisse Erträge, die sich zum Beispiel aus dem Ticketing, Fernsehgeldern oder Sponsoring-Einnahmen zusammensetzen. Diese werden auf verschiedene Budgets wie das NLZ, den Verwaltungsbereich oder den Sport, also meinen Verantwortungsbereich, aufgeteilt", sagt Gorenzel: "Für mich gilt es nun, mich für den sportlichen Bereich einzusetzen und um jeden Euro zu kämpfen. Die Spieler und unsere Fans haben es verdient, dass wir auch in der kommenden Saison eine tolle Mannschaft haben."

Kurzfristige Investitionen in den Kader wird es aller Voraussicht nach aber trotzdem geben, wie der Sport-Geschäftsführer bereits angekündigt hat. Dabei wird es aber weniger um Neuverpflichtungen, sondern eher um Vertragsverlängerungen gehen. Aktuell haben lediglich sechs Spieler einen Kontrakt über den Sommer hinaus. Momentan sei man deshalb "mit interessanten Spielern aus dem Bestandskader in Gesprächen", erzählte Gorenzel kürzlich.

 

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