Interimsmarkt wegen Sanierung Grünere Standl für den Elisabethmarkt?

Beim Elisabethmarkt in Schwabing steht die Sanierung bevor. Foto: Daniel von Loeper

Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat den Interimsmarkt für die Zeit der Sanierung des Elisabethmarkts beschlossen. Die SPD hat zudem eine "kreative Idee". 

Schwabing - Die Sanierung des Elisabethmarktes rückt immer näher, dementsprechend müssen die Planungen für den sogenannten Interimsmarkt voran gehen. Am Donnerstag hat der Stadtrat genau dafür den Auftrag erteilt. 

Der Interimsmarkt wird auf der Fahrbahn und Teilen der Gehwege der Arcisstraße, zwischen Elisabeth- und Agnesstraße, eingerichtet. 

Interimsmarkt Elisabethplatz

Die Händler bekommen Anfang 2020 für etwa zweieinhalb Jahre die Möglichkeit, einen Stand dort zu beziehen. 15 Händler bilden das komplette Lebensmittelsortiment ab. Zwei Filialisten verzichten und kommen erst auf den neuen Markt zurück. 

Die Verkaufsstände werden "in Holzbauweise" errichtet und zwischen 16 und 30 Quadratmeter groß sein. Zusätzlich entstehen Lagerflächen, Anlieferzone, eine Freischankfläche und 21 Radstellplätze. Die Kosten liegen bei rund 4,4 Millionen.

Außerdem beschlossen wurde eine Tiefgarage unter dem Markt, in der die Händler nachdem die Sanierung abgeschlossen ist ihre Anlieferzone, Stellplätze und Lagerfläche haben. Die wird über die Anwohnergarage unter dem benachbarten Sparkassengebäude erreicht. 

Begrünung auf dem Elisabethmarkt

Die SPD berichtet zudem von einer "kreativen Idee für mehr Grün": Auf SPD-Antrag werde geprüft, ob und wie die Dächer der Stände begrünt werden können.

SPD-Stadträtin Heide Rieke, planungspolitische Sprecherin: "Für die Standl am Übergangsmarkt haben wir eine Idee: Lassen wir sie aufblühen! Wir haben beantragt, zu prüfen, ob und wie die Dächer der Stände begrünt werden können. Hier gibt es flexible und sehr gut einsetzbare Lösungen. Vielleicht wäre das auch dauerhaft ein Gewinn für das Viertel, das dicht bebaut ist." 

 

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