Hopfner ziehe sich dann zurück Rummenigge: Hoeneß als Bayern-Präsident willkommen

Ex-Präsident Uli Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (rechts). Foto: dpa

Nach seinem Urlaub will Uli Hoeneß Tacheles reden. Jetzt äußert sich Karl-Heinz Rummenigge erstmals öffentlich zu einer möglichen Präsidentschaft der Bayern-Legende. Was der Vorstandsboss denkt und plant.

 

München - Noch hat Uli Hoeneß nicht verkündet, ob er beim FC Bayern wieder das Amt des Präsidenten übernehmen möchte. Er will erst einmal Urlaub machen.

 "Wenn Uli Hoeneß wieder Präsident werden will, wird ihn der FC Bayern willkommen heißen", bezieht Karl-Heinz Rummenigge jetzt erstmals in der Öffentlichkeit klar Stellung zu dieser Frage.

Der Vorstandsboss des deutschen Rekordmeisters erklärt im Interview mit dem "Kicker" (Montagausgabe): "Mich würde es nicht überraschen, wenn er wieder als Präsident kandidieren möchte."

Der aktuelle Präsident Karl Hopfner werde - sollte denn Hoeneß' Entscheidung positiv ausfallen - seinen Platz dann räumen. Rummenigge: "Das sehr Sympathische ist, dass Karl Hopfner in diesem Fall auf eine Kandidatur verzichten würde. Es würde also alles einvernehmlich ablaufen."

"Alles in allem" habe der FC Bayern die Zeit ohne Uli Hoeneß "gut bewältigt", so der 60-Jährige. Es sei keine einfache Zeit gewesen: "Uli trat sehr verantwortungsbewusst zurück, Karl Hopfner leitete mit Bravour weiter."

 

An der Säbener Straße rechnet man mit einem Comeback des langjährigen Vereinspatrons. "Es würde beim FC Bayern keinen groß überraschen, wenn er sich noch einmal reinschmeißen will in das Wasser. Mit all seiner physischen Gewalt und all der Kraft, die er hat", sagte Rummenigge der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag).

 

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