Höchste Priorität für Landshuter Allee Tunnel am Mittleren Ring: So geht’s weiter

Brutale Schneise: Die Landshuter Allee teilt Neuhausen in zwei Hälften und sorgt für Lärm und Dreck. Foto: Jürgen Bankamp

Die Stadt hat für die Bauprojekte am Mittleren Ring eine Prioritätenliste erstellt. Auf Platz eins ist der Tunnel an der Landshuter Allee.

 

München - Gleich an drei Stellen soll der Verkehr am Mittleren Ring bald unterirdisch fließen. Weil aber nicht alle Tunnel gleichzeitig gebaut werden können, hat die Stadt nun ein Handlungsprogramm für die Bauprojekte an der Landshuter Allee, der Tegernseer Landstraße und im Englischen Garten aufgestellt.

Höchste Priorität hat jetzt der Tunnel an der Landshuter Allee – dort ist nicht nur die Einwohnerdichte am höchsten, sondern auch die Verkehrsbelastung besonders groß. Gleichzeitig sieht man an diesem Abschnitt besonders große Chancen, mit einer Untertunnelung die Lärmsituation zu verbessern. Weil noch nicht geklärt werden konnte, wie der Verkehr an der Tegernseer Landstraße während der möglichen Bauarbeiten geführt werden soll, rangiert dieses Projekt auf Platz zwei der Liste, gefolgt von der Untertunnelung des Englischen Gartens.

Die Priorisierung des Tunnels an der Landshuter Allee bedeute allerdings keine Absage an die anderen beiden Projekte, sagt Stadtrat Walter Zöller (CSU): „Wir konzentrieren uns momentan auf einen Tunnel. Dennoch verlieren wir die beiden anderen Tunnelprojekte nicht aus dem Blick.“

 

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