"Gordischen Knoten durchschlagen" Rummenigge: Götze-Wechsel am Donnerstag perfekt

, aktualisiert am 20.07.2016 - 23:19 Uhr
Der Bayern-Boss äußerte sich zum Transfer von Mario Götze und hatte einen Seitenhieb für Leroy Sané parat. Foto: firo/augenklick

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sprach vor dem Testspiel gegen ManCity über den bevorstehenden Transfer von Mario Götze nach Dortmund. Schon am Donnerstag könnte der "gordische Knoten durchschlagen werden", so Rummenigge im ZDF.

 

München - Der Transfer von WM-Held Mario Götze von den Bayern zurück zu Borussia Dortmund steht unmittelbar bevor.

"Ich kann grundsätzlich bestätigen, dass wir in konstruktiven Gesprächen mit Borussia Dortmund sind und auch mit Mario und seinen Beratern und seinem Vater. Ich glaube, dass wir morgen den gordischen Knoten durchschlagen werden können", sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochabend im ZDF.

Der Wechsel des 24-Jährigen hing zuletzt nur noch an der Ablösesumme. Götze war vor drei Jahren für 37 Millionen Euro vom BVB nach München gewechselt und hatte dort bis 2017 unterschrieben. Die Borussia soll nach kicker-Informationen einen Basisbetrag von 26 Millionen Euro zurück an den FC Bayern überweisen.

Im Gespräch ist außerdem ein Fünfjahresvertrag für Götze, der unter dem neuen Bayern-Coach Carlo Ancelotti ebensowenig eine Zukunft hat wie unter dessen Vorgänger Pep Guardiola.

Bayern Münchens neuer Trainer Carlo Ancelotti hat sich zurückhaltend zur bevorstehenden Rückkehr von Mario Götze zu Borussia Dortmund geäußert. "Ich habe mit dem Club bis jetzt nicht gesprochen, ich war auf das Spiel konzentriert", sagte der Italiener nach dem 1:0 im Testspiel am Mittwochabend gegen Pep Guardiolas Manchester City. "Wenn Götze den Verein verlassen sollte, wünsche ich ihm alles Gute für die Saison."

Offensivspieler Franck Ribéry sagte über Götze: "Das war nicht so eine gute Situation für ihn hier. Er hatte ein paar Verletzungen und nicht so das Selbstbewusstsein. Ich wünsche ihm viel Glück."

Absage an Sané

Rummenigge erteilte unterdessen einem Transfer von Nationalspieler Leroy Sané nach München wie zuvor Ancelotti eine Absage. "Es ist wichtig, dass man Platz für junge Spieler hat und diese kontinuierlich spielen - ich weiß nicht, ob das in diesem Fall gewährleistet wäre", sagte Rummenigge: "Und dann kriegt man wieder den Vorwurf, man hat einem Klub einen Spieler weggeholt, der dann vielleicht nicht sofort spielt."

Einen Seitenhieb auf den Youngster von Schalke 04 konnte sich Rummenigge aber nicht verkneifen: "Es gibt ja das Gerücht, dass er zu Manchester City geht. Ich glaube, ein junger Spieler muss sich entscheiden, ob er seine Karriere sportlich plant oder finanziell."

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Rummenigge wiederholte überdies, dass der FC Bayern aktuell keine weiteren Neuzugänge plane - auch nicht nach der Verletzung von Arjen Robben. "Wir sind in der Vergangenheit immer sehr rational mit diesen Dingen umgegangen und haben uns nicht hektisch in Transfers hineintreiben lassen", sagte er, "das werden wir auch diese mal so handhaben."

 

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