Geschichten von der Säbener FC Bayern: Als Oliver Kahn im Tierpark Studentenrabatt bekam

Bayerns designierter Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn. Foto: Andreas Gebert/dpa

Die Stars des FC Bayern trainierten bis zum Wochenanfang zu Hause und warten darauf, dass sich das Coronavirus endlich verzieht. Heute in den "Geschichten von der Säbener": Oliver Kahn.

 

München - Es ist Krisenzeit – auch an der Säbener Straße. Die Stars des FC Bayern trainierten bis zum Anfang vergangner Woche zu Hause und warten darauf, dass sich das Coronavirus endlich verzieht. Wir wollen die Zeit bis dahin ein wenig verkürzen – mit unserer täglichen Rubrik „Geschichten von der Säbener“, in der es um die kleinen, amüsanten Heimlichkeiten der Bayern-Profis geht, die selbst die treuen AZ-Leserinnen und -Leser vielleicht noch nicht kannten. Heute: Oliver Kahn

Halbe Sachen sind nichts für einen Oliver Kahn. Zumindest meistens. Was Mister-120-Prozent anfängt, das bringt er auch zu Ende. Das war schon auf dem Platz so und gilt erst recht nach der höchst erfolgreichen Torwart-Karriere.

Kahn: Uni-Abschluss "war eine Herausforderung"

So schrieb sich der einstige Bayern-Keeper 2009 für ein Master-Wirtschaftsstudium an der Privat-Universität im österreichischen Seeberg ein, um zu beenden, was er in den frühen 90er Jahren begonnen hatte. Schon zu Beginn seiner Laufbahn hatte Kahn nämlich ein Grundstudium in Wirtschaft absolviert.

Doch selbst ein Titan musste bei der Rückkehr an den Schreibtisch seine Sterblichkeit erkennen: Büffeln in aller Stille statt Hechten vor Tausenden von Fans – das war schon eine Umstellung, wie der frühere National-Torhüter einmal ganz offen erklärte: „Mein Geist musste Höchstleistung abliefern. Das war eine Herausforderung.“

Kahn zeigt im Tiergarten Studentenausweis vor

Nix war‘s mit dem lockeren Studentenleben. Obwohl? Ein paar Vorzüge gab es dann doch. Einmal nämlich, erzählte Kahn nach seinem erfolgreichen Abschluss 2012, zeigte er an der Kasse im Berliner Tiergarten seinen Studentenausweis vor, nur so aus Spaß. Es lohnte sich. Wie jeder Studierende musste Titan Kahn nur 50 Prozent des Eintrittspreises bezahlen.

Und wenn es für einen Wirtschaftler um Kosten geht, dann dürfen es auch gerne mal halbe Sachen sein.

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