Gegner kommt mit neuem Trainer Warum der Löwe beim Aalen-Spiel ein Hallo-Wach-Erlebnis hat

, aktualisiert am 13.02.2019 - 17:56 Uhr
Daniel Bierofka muss sich auf einen neuen Trainerkollegen einstellen. Foto: imago/foto2press

Mit dem VfR Aalen kommt ein schwer angeschlagener Gegner nach Giesing – inklusive neuem Trainer. Für den TSV 1860 München keine ungewohnte Situation.

 

München - Bitte einsteigen ins Trainerkarussell der Dritten Liga! André Schubert von Eintracht Braunschweig, Norbert Meier vom KFC Uerdingen und Lukas Kwasniok von Carl Zeiss Jena haben eines gemeinsam – sie alle gaben in dieser Saison ihr Debüt als Cheftrainer für den jeweiligen Arbeitgeber gegen den TSV 1860 aus Giesing.

Mehr noch: Sascha Hildmann hatte seinen Job beim 1. FC Kaiserslautern gerade erst zwei Spiele vorher angetreten, bevor es gegen die Löwen ging. Und auch Florian Schnorrenberg von Sonnenhof Großaspach hatte sein neues Team erst eine Partie betreut, ehe die Herausforderung Sechzig München hieß.

Gorenzel: "Müssen gegen Klubs wie Aalen punkten"

Am Montag wird es nun wieder zu einem Trainerdebüt kommen, in Giesing, gegen die Löwen (19 Uhr, im AZ-Liveticker). Rico Schmitt wird zum ersten Mal den schwer in Not geratenen VfR Aalen von der Seitenlinie anleiten. Und damit die Nachfolge von Argirios Giannikis antreten, der nach dem desolaten 1:2 gegen den SV Meppen am Sonntag gefeuert worden war.

"Gegen die Mannschaften, die unten drin sind, haben wir in der Hinrunde konstant gepunktet. Gegen die oberen Mannschaften waren wir knapp dabei. Es ist uns klar: Wir müssen gegen die hinteren Teams wie Aalen und Energie Cottbus für sportliche Planungssicherheit sorgen“, sagte Löwen-Boss Günther Gorenzel mit Blick auf das Heimspiel gegen die Schwaben.

Für beide Klubs geht es um viel. Die Abstiegsränge sind für Sechzig (28 Punkte) nach zuletzt nur zwei Siegen aus den vergangenen zwölf Liga-Spielen bedrohlich nahe gerückt. Der VfR (17) hat als Tabellenletzter schon sieben Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz – den 16. Rang, den aktuell Großaspach belegt.

Neuer Aalen-Coach bringt Erfahrung mit nach Giesing

Gorenzel wollte sich indes nicht zu sehr damit beschäftigen, dass schon wieder ein Gegner mit völlig neuem Coach kommt. Schmitt bringt derweil viel Erfahrung mit auf die Ostalb. In der Dritten Liga coachte der 50-jährige Chemnitzer insgesamt 167 Mal Erzgebirge Aue, die Offenbacher Kickers und zuletzt bis Sommer den Halleschen FC. 2010 hatte Schmitt Aue in die Zweite Liga geführt. Seine Aufgabe in Aalen wird freilich eine gänzlich andere sein – Auftakt in Giesing

 

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