"Gegentor braucht's eigentlich nicht" TSV 1860 im Toto-Pokal: Pflichtaufgabe gegen Schweinfurt souverän gelöst

Löwe Markus Ziereis traf gegen Schweinfurt gleich drei Mal. Foto: Heiko Becker

Der TSV 1860 hat sich für das 0:4 in Mannheim rehabilitiert und mit dem 6:1 bei FT Schweinfurt problemlos die zweite Runde im Toto-Pokal erreicht.

 

München/Schweinfurt – Der TSV 1860 hat den ersten Schritt auf dem langen Weg zur Qualifikation für den DFB-Pokal gemacht: Dank eines ungefährdeten 6:1 (3:0)-Erfolges beim Nordwest-Landesligisten FT Schweinfurt stehen die Löwen in der zweiten Runde des bayerischen Toto-Pokals.

Drei Tage nach dem enttäuschenden 0:4 bei Waldhof Mannheim ging der Drittligist die Aufgabe hochkonzentriert und mit hohem Tempo an. Trainer Daniel Bierofka gab vielen Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance.

Comebacker Lex hochzufrieden

So verzichtete er vor rund 2.000 Zuschauern auf der Sportanlage auf der Maibacher Höhe auf seinen kränkelnden Kapitän Felix Weber, schonte zudem Phillipp Steinhart und Sascha Mölders.

Im Tor stand diesmal Marco Hiller, Timo Gebhart durfte erstmals seit seiner Rückkehr von Anfang an ran und spielte durch. Stefan Lex feierte nach dreimonatiger Verletzungspause ein Comeback und war eine Stunde lang dabei. Entsprechend zufrieden war der 29-Jährige nach dem Pflichtsieg: "Wir sind die Aufgabe seriös angegangen und wollten das 0:4 vom Montag so nicht stehen lassen. Nur das Gegentor – das braucht's eigentlich nicht."

Ziereis schnürt Dreierpack

Als die Sache längst gelaufen war, drückte der eingewechselte Julius Herrmann den Ball zum vielumjubelten Ehrentreffer über die Torlinie (85.). Leon Klassen (6.) hatte die überlegenen Löwen früh in Führung gebracht, und Kapitän Markus Ziereis traf mit einem Dreierpack (18./35./72.). Außerdem erfolgreich: Fabian Greilinger (63.) und Simon Seferings (70.).

 

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