Frust beim Bayern-Youngster Dieter Hoeneß: Darum bekennt sich Kimmich nicht zu München

Dieter Hoeneß spricht über die Aussagen von Joshua Kimmich. Foto: dpa/AZ

Joshua Kimmich hat es kürzlich vermieden, sich klar zum FC Bayern zu bekennen. Dieter Hoeneß erklärt die Gründe für die brisanten Aussagen des Bayern-Youngsters.

 

München - Joshua Kimmich ist nicht wirklich zufrieden mit seinen Einsatzzeiten beim FC Bayern. "Ich habe es nicht gelesen und bin definitiv noch nicht weg hier, mehr kann ich nicht sagen", sagte der Bayern-Youngster bei Sky und ließ damit einen Interpretationsspielraum, bezüglich seiner Zukunft beim Rekordmeister, offen. Zuvor hatte die Stuttgarter Zeitung berichtet, dass Kimmich seinen Weggang plane, was vom FC Bayern aber dementiert wurde.

Doch warum vermeidet Kimmich ein klares Bekenntnis zum FC Bayern? Mögliche Gründe für Kimmichs Aussage nennt Dieter Hoeneß, Bruder von Bayern-Präsident Uli, bei Sport1. " Joshua Kimmich positioniert sich und hat deutlich gemacht, dass er nicht nochmal so eine Saison erleben möchte", erklärte der 64-Jährige die Aussagen von Kimmich.

Kimmich stellt Ansprüche

"Der Junge hat den Satz, dass er noch nicht weg ist, mit ein bisschen Frust gesagt. Er möchte Ansprüche stellen, die aufgrund seiner Leistungen in der vergangenen Saison nicht unberechtigt sind", meinte Hoeneß.

In der kommenden Saison werde er wohl mehr Einsatzchancen bekommen, allem Anschein nach rechts hinten als Erbe von Philipp Lahm, womit Kimmich laut Hoeneß wohl oder übel leben müsse: "Die Bayern haben ihre Position klar gemacht und alle setzen auf ihn, gerade, wo Philipp Lahm aufhört."

Auch zu den Gerüchten um einen Wechsel zu Manchester City mit Ex-Trainer Pep Guardiola hat Hoeneß eine klare Meinung: "Manchester City kann sich gerne mit Joshua beschäftigen, aber erst nach dem Vertragsende. Der FC Bayern ist in der Lage, nein zu sagen."

 

2 Kommentare