Feuerwerkskörper flogen auf den Platz FC Bayern: Hasan Salihamidzic über Pyro-Exzess - "Finde ich nicht schlimm"

Verharmloste den Pyro-Vorfall der Bayern-Ultras: Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Foto: imago/ZINK, firo/Augenklick, AZ-Montage

Beim Derby in Nürnberg sorgen Ultras des FC Bayern für einen wahren Pyro-Exzess. Hinterher verharmlost Sportdirektor Hasan Salihamidzic die Verfehlungen der Münchner Fans.

 

Nürnberg - Max-Morlock-Stadion. Kurz nach 19 Uhr. Derby zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern (1:1). Plötzlich ertönen aus der Südkurve, wo die Anhänger des FC Bayern stehen, mehrere Knalle.

Feuerrote Pyro-Fackeln im Bayern-Block

Feuerrot und grell entzünden sich Pyrofackeln und bengalische Feuer. Dichter, beißender Rauch steigt über die WM-Arena, auch Frankenstadion genannt. Und dann, der traurige Höhepunkt: Aus dem Fanblock der Bayern fliegen sogar Feuerwerkskörper auf den Rasen, sodass Club-Keeper Christian Mathenia sein Tor verlassen muss – und Schiedsrichter Christian Stieler die zweite Halbzeit erst mit ein paar Minuten Verzögerung anpfeifen kann.

Da brennen immer noch einzelne Pyrofackeln im Block der Münchner. Unschöne Szenen, zumal verboten in der Bundesliga. Mutmaßliche Gesetzesverstöße obendrein. Aktionen, die dem deutschen Rekordmeister sehr wahrscheinlich eine unnötige Geldstrafe einbringen werden. Doch, was sagte der Sportdirektor der Münchner dazu?

Hasan Salihamidzic: "Keiner Strafe würdig"

"Ich fand das jetzt nicht so schlimm. Es waren ein paar Sachen, aber das war okay", meinte Hasan Salihamidzic in der Mixed Zone des Stadions: "Meiner Einschätzung nach war es nicht nötig."

Ein Reporter fragte nach, dass ja nun eine Strafe zu erwarten wäre. Wieder entgegnete Salihamidzic: "Ich fand es nicht so schlimm. Das ist keiner Strafe würdig."

Darüber wird nun die Deutsche Fußball Liga (DFL) entscheiden.

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