FC Bayern stoppt Rotation Machtwort von Niko Kovac: Für Mats Hummels bleibt nur die Bank

Spielt unter Niko Kovac (r.) mittelfristig keine große Rolle: Innenverteidiger Mats Hummels. Foto: imago/Ulmer Pressebildagentur

Mats Hummels bleibt einer der Verlierer unter Niko Kovac. Der Trainer des FC Bayern erklärt das Ende der Rotation – für den Innenverteidiger bleibt zunächst nur ein Platz auf der Bank.

München - Klartext von Niko Kovac! Vorerst hat es mit der Rotation beim FC Bayern ein Ende – das machte der Trainer bei der Pressekonferenz am Freitag vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) unmissverständlich deutlich.

Absoluter Rotationsstop beim FC Bayern

"Wir haben das am Anfang der Saison erfolgreich praktiziert, die Spiele gewonnen und jedem auch die nötigen Minuten gegeben, um jedem auch die Wertschätzung zu geben", meinte Kovac über sein Prinzip der Rotation. Doch dann kam der deutsche Rekordmeister ins Straucheln, die gewünschten Ergebnisse blieben aus. 

Kovac dazu: "Dann gibt es Situationen im Laufe einer Saison, wo der Trainer anders denkt, wenn es dann eben mal nicht so läuft. Das habe ich der Mannschaft mitgeteilt, dass wir das so in dieser Form nicht mehr machen werden."

Frischer Wind beim FC Bayern, Spielerwechsel soll es nur noch unter einer Bedingung geben: "Wir haben jetzt gesagt, die Rotation wird stattfinden, aber nur, wenn einer verletzt oder wirklich total am Boden ist", erklärte der Kroate. Schon nach dem Sieg gegen Benfica Lissabon (5:1) sprach Kovac davon, dass er künftig auf ein Gerüst mit "fixen Startern" bauen werde. Der absolute Rotationsstop ist jetzt nochmal eine Steigerung.

Für Mats Hummels bleibt nur die Bank

Einer der Leidtragenden des neuen Kovac-Plans ist Mats Hummels, der gegen Lissabon und Werder Bremen (2:1) gesundheitlich angeschlagen fehlte und nicht im Kader stand, jetzt aber wieder fit ist. "Mats war ja zuletzt auch krank und die Mannschaft hat das gegen Benfica und in Bremen sehr gut gemacht und deswegen werde ich da jetzt auch nichts wechseln", sagte Kovac über den Weltmeister von 2014. 

Mit anderen Worten: Das eingespielte Duo aus Niklas Süle und Jérôme Boateng wird auch im bayerisch-fränkischen Derby in der Innenverteidigung starten. "Wir haben im Moment 16 gesunde Feldspieler. Von daher: Der Kader ist bekannt, die ersten Elf eigentlich auch."

Kovac will sich und seine Mannschaft mit klaren Ansagen aus der Krise kämpfen. Über die zwischenzeitliche Formschwäche sagte der 47-Jährige: "Letzten Endes kann man nicht genau sagen, es lag daran oder daran. (...) Ich glaube auch in der Ansprache zur Mannschaft sind wir in einigen Punkten klarer und deutlicher geworden. Und ich finde, dass wir die letzten beiden Spiele nicht nur gewonnen, sondern auch ordentlich gespielt haben."

Ordentlich gespielt – und zwar ohne Hummels im Abwehrzentrum. Daran muss sich der 29-Jährige jetzt für die nächste Zeit wohl erstmal gewöhnen.

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