FC Bayern München Zu stark für die Liga: Bayern soll Geld abgeben

Fordert mehr Finanz-Solidarität von erfolgreichen Mannschaften wie dem FC Bayern, um eine größere Chancengleicheit in der Bundesliga zu garantieren: Eintracht-Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen. Foto: dpa

Ein Soli für die Bundesliga - das fordert Eintracht-Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen. International erfolgreiche Mannschaften wie der FC Bayern sollten Geld an die Bundesliga abgegben.

Frankfurt/Main – Vorstandsboss Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt bereitet die Dominanz von Triple-Sieger Bayern München in der Fußball-Bundesliga Sorge. Geht es nach dem 64-Jährigen, dann könnte eine Art Solidargesetz Abhilfe schaffen. "Vereine wie der FC Bayern müssten Teile der Champions-League-Gelder an ihre Ligen abgeben. Es geht nur so, wie es selbst Uli Hoeneß schon mal angedeutet hat: Man muss bereit sein, sich selbst zu beschneiden", sagte Bruchhagen der Sport Bild.

Durch die Umverteilung könnte nach Meinung des Eintracht-Bosses die Konkurrenzsituation neu entfacht werden. "Ich habe gerade bei der DFL gesagt, dass wir daran arbeiten müssen, dass die Champions-League-Teilnehmer die nationalen Meisterschaften nicht immer unter sich ausspielen. Derzeit ist das so", meinte Bruchhagen.

Vor dem Bundesliga-Duell mit Bayern München am Samstag in Frankfurt macht sich auch Eintracht-Trainer Armin Veh Sorgen. "Geht die Entwicklung so weiter, kannst du gegen Bayern nie mehr gewinnen", äußerte der 52-Jährige und mahnte: "Spielen wir wie in Berlin, kriegen wir zehn Stück." Die Hessen hatten im Auswärtsspiel bei Hertha BSC am vergangenen Wochenende eine 1:6-Klatsche kassiert.

 

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