FC Bayern Müller, Bayerns Nationalspieler Nummer 79

Letztes Jahr gelang ihm beinahe alles: Thomas Müller war die Bayern-Entdeckung der Saison - und im zweiten Jahr? Foto: dpa

Am Freitag benennt Bundestrainer Löw den Kader für den WM-Test gegen Argentinien am 3. März in München. Neben Müller wird auch Bayerns Leihgabe an Leverkusen, Toni Kroos, dabei sein

 

MÜNCHEN Ein Länderspieldebüt im Heimstadion, drei Monate vor der WM, gegen einen Gegner wie Argentinien, der mit Messi aufläuft und als Trainer Diego Maradona an der Seitenlinie hat? Wer kann das schon vorweisen? Thomas Müller wird der Glückliche sein. Am Freitag wird Bundestrainer Joachim Löw nach seiner Rückkehr von einem Trainer-Workshop im südafrikanischen Sun City sein Aufgebot für den Klassiker am Mittwoch in der Allianz Arena (20.45 Uhr/live im ZDF) benennen. Und Müller wird erstmals dabei sein.

Spielt er, wird der 20-Jährige der 79. Nationalspieler des FC Bayern, zuletzt hatte Mario Gomez nach seinem Wechsel vom VfB Stuttgart die Ehre. Müller hat gute Chancen, nicht nur sein Debüt zu geben, sondern auch bei der WM in Südafrika dabei zu sein. Da Löw mit dem Gedanken spielt, Bastian Schweinsteiger auf der Position im defensiven Mittelfeld neben Kapitän Michael Ballack zu testen, ist eine Position auf der Außenbahn frei. „Bislang haben Spieler als Alternative für die Außen gefehlt“, sagte Löw kürzlich, „aber vielleicht sind Thomas Müller und Toni Kroos oder solche Spieler in Zukunft in der Lage, auf den Außen zu spielen.“

Auch Kroos, Bayerns Leihgabe an Leverkusen, wird nominiert ebenso wie der zuletzt formschwache Lukas Podolski oder Bayerns Ersatzbankstürmer Miroslav Klose. Löw: „Lukas und Miroslav haben in der Nationalelf immer ihre Leistung gebracht und regelmäßig getroffen.“ Fehlen werden: Thomas Hitzlsperger (vom VfB zu Lazio Rom gewechselt) und der verletzte Simon Rolfes. So könnte Müllers große Stunde schlagen.

ps

 

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