FC Bayern empfängt Bayer Leverkusen Guardiola über Leverkusen: "Ich bin ein big, big Fan!"

Pep Guardiola traf letzte Saison in der Vorbereitung auf Roger Schmidt und RB Salzburg. Foto: sampics / Augenklick

Vor dem Topspiel gegen Bayer Leverkusen zeigt Pep Guardiola großen Respekt vor dem Gegner. Vor allem der Coach imponiert dem Trainer des FC Bayern. "Ich bin ein big, big Fan!"

 

München - Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern will auch im vorweihnachtlichen Endspurt mit fünf Spielen in 15 Tagen keine Präsente verteilen. "Wir haben nichts zu verschenken", sagte Welttorhüter Manuel Neuer vor dem Spiel am Samstag (18.30 Uhr im AZ-Liveticker) gegen Bayer Leverkusen.

Trainer Pep Guardiola erwartet gegen die Werkself ein Fußball-Fest. "Das ist ein Topspiel. Wenn zwei Mannschaften nach vorne spielen, wird es immer ein Spektakel", sagte der Spanier am Freitag. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sprach von einem "Advents-Schmankerl".

Viel hält Guardiola von seinem Bayer-Kollegen Roger Schmidt. "Er ist sehr gut für den Fußball. Er denkt immer nach vorne. Ich bin ein big, big Fan der Spielweise und des Trainers. Sie spielen immer mit seiner Idee", sagte der Bayern-Coach. Leverkusen werde auch in München "Angriffspressing spielen", so Guardiola weiter: "Wir haben keine Zeit zu denken. Wir müssen schnelle Entscheidungen treffen."

Wichtig werde wegen der Freistoßkünste von Hakan Calhanoglu zudem sein, "dass wir sie von unserem Strafraum weghalten". Immerhin ist Leverkusen die einzige Mannschaft neben Borussia Dortmund, die in den vergangenen zwei Jahren überhaupt in der Liga in München gewonnen hatte. Am 28. Oktober 2012 siegte Bayer 2:1. "Wir müssen äußerst konzentriert und motiviert zu Werke gehen, um unseren schönen Vorsprung aufrecht zu erhalten", forderte Rummenigge.

Verzichten müssen die Bayern weiterhin auf ihre Langzeitverletzten Thiago, Philipp Lahm, Javier Martínez, Holger Badstuber und Claudio Pizarro. "Es imoponiert mir enorm, wie professionell Trainer und Mannschaft mit den Rückschlägen umgehen - ohne Lamentieren, ohne Wehklagen", lobte Rummenigge.

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