FC Bayern droht Minusgeschäft Bericht: Sanches-Wechsel nach Lille kurz vor Abschluss

Steht vor einem Wechsel nach Frankreich: Renato Sanches. Foto: imago/kolbert-press

Der Wechsel von Renato Sanches in die französische Ligue 1 rückt offenbar näher. Der FC Bayern sei in konkreten Gesprächen mit dem LOSC Lille, berichten zwei französische Medien.

 

München - Der große Wunsch des Renato Sanches könnte doch noch in Erfüllung gehen. Offenbar hat der FC Bayern ein Angebot für den Europameister erhalten. Laut "L'Équipe" und "RMC Sport" will der OSC Lille Sanches, den die Bayern 2016 für 35 Millionen Euro geholt hatten, gerne sofort verpflichten. Macht der Portugiese den Abflug nach Frankreich?

Nach dem ersten Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC hatte sich Sanches heftig beklagt, weil er erst in der 85. Minute eingewechselt worden war. "Das ist das zweite Mal, dass ich zu einem anderen Verein verkauft werden könnte – und sie lassen mich nicht gehen. Fünf Minuten sind nicht genug für mich." Auf die Frage, ob er den Klub verlassen möchte, sagte er: "Ja." Das kam bei Bayern nicht gut an, Sanches musste eine Geldstrafe zahlen.

Rummenigge: "Müssen Lösung finden"

Noch vor wenigen Tagen stellten die Bayern-Bosse klar, dass Sanches nicht verkauft werden würde. Die jüngsten Aussagen der Verantwortlichen lassen jetzt allerdings doch auf einen möglichen Abgang schließen. "Renato hat am Anfang der Saison gleich drei Einsätze gehabt. Deswegen habe ich seine Äußerung nicht richtig verstanden", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic und ergänzte auf die Frage, ob Sanches in München bleiben müsse: "Wir werden schauen. Wir lassen uns auf dem Transfermarkt bis zum 2. September alle Optionen offen."

Karl-Heinz Rummenigge erklärte am Mittwoch am Rande der DFB-Generalversammlung in Berlin, dass man eine "Lösung finden" müsse, bei der Sanches "mitspielt und die für den Trainer tragbar ist". Die Bayern werden "mit ihm sprechen, mit ihm und seinem Berater – und dann wird man darüber befinden."

Bericht: Sanches für 30 Millionen nach Lille

Nun könnte sich also eine Lösung gefunden haben. Laut "L'Equipe" sei eine Leihe im Gespräch, inklusive späterer Kaufoption. Ein Modell, dass ja auch die Bayern inzwischen gerne benutzen (sowohl Philippe Coutinho also auch Ivan Perisic wurden jeweils ausgeliehen). "RMC Sport" schreibt, dass der FC Bayern 30 Millionen Euro plus Boni aufrufe.

Das würde auch bedeuten, dass der deutsche Rekordmeister zu einem Transferminus bereit wäre.

 

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