FC Bayern Bayern-Aussprache mit Oranjes – Hoeneß: "Sind total im Recht"

Es wird seine erste Jahreshauptversammlung als Präsident sein: Uli Hoeneß Foto: dpa

ESSEN - Im Streit zwischen Bayern München und dem niederländischen Fußball-Verband KNVB um Arjen Robben und Mark van Bommel bahnt sich eine Lösung an. Präsident Uli Hoeneß: "Es ist in der Vergangenheit noch nie ein Verein so beschädigt worden."

 

Am Rande des DFB-Bundestages in Essen seien mit dem KNVB-Präsidenten Michael van Praag die Faktenlage und die Standpunkte der beiden Seiten erörtert worden, teilte der FCBayern am Donnerstag mit. Der Bayern-Vorstand mit Karl-HeinzRummenigge und Karl Hopfner hätten mit van Praag und KNVB-Generaldirektor Bert van Oostveen ein weiteres Treffern vereinbart.

Das Gespräch habe in angenehmer Atmosphäre stattgefunden, ließendie Bayern wissen. Zuletzt hatte sich der Streit zugespitzt, alsBayern-Kapitän van Bommel verletzt vom EM-Qualifikationsspiel derNiederländer gegen Schweden zurückgekehrt war. Der Mittelfeldspielerkann womöglich erst im Bundesliga-Heimspiel am 29. Oktober gegenFreiburg wieder spielen. Im „Fall Robben“ verlangen die Bayern eineMillionen-Entschädigung. Robben ist frühestens zur Rückrunde wiedereinsatzfähig.

Sollte es bis Monatsende zu keiner fairen und friedlichen Lösungkommen, wollen die Bayern vor Gericht gehen. „Ich bin der Meinung, esist in der Vergangenheit noch nie ein Verein so beschädigt worden,noch nie!“, erklärte Hoeneß: „Unsere Forderung steht, und es gibtüberhaupt keinen Grund, sie zu verändern. Wir glauben, dass wir totalim Recht sind“. (dpa)

 

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