Ex-Spieler des Rekordmeisters Bixente Lizarazu kritisiert Bayern-Neuzugang Pavard: "Nur noch Durchschnitt"

Champions-League-Sieger mit dem FC Bayern: Bixente Lizarazu. Foto: imago/MIS

Der ehemalige Bayern-Verteidiger Bixente Lizarazu hat Neuzugang Benjamin Pavard heftig kritisiert. Allerdings findet der Welt- und Europameister auch lobende Worte für einen anderen Neuling der Münchner.

 

München - Benjamin Pavard läuft bekanntlich ab kommender Saison für den FC Bayern auf. Der ehemalige Bayern-Spieler Bixente Lizarazu übt nun heftig Kritik an seinem französischen Landsmann, der für 35 Millionen von Absteiger VfB Stuttgart verpflichtet wurde: "Pavard muss sich natürlich steigern, um bei Bayern spielen zu können. Er muss viel dafür tun", sagte Lizarazu dem "kicker".

Seit der Weltmeisterschaft 2018 gehe die Entwicklung von Rechtsverteidiger Pavard stetig bergab. "Er lieferte nur noch Durchschnitt ab", ergänzte der Welt- und Europameister.

Lizarazu: So bleibt Pavard nur die Bank

"Pavard muss nicht nur einen Schritt machen, sondern zwei Schritte", urteilte der Champions-League-Sieger von 2001. Zudem "muss er sich defensiv verbessern, aggressiver werden und das richtige Verhalten im Eins-gegen-eins lernen."

Mit Blick auf die Konkurrenz auf der Rechtsverteidiger-Position beim Double-Gewinner, ist für Lizarazu eins ohnehin klar: "Spielt Kimmich rechts, bleibt Pavard auf der Bank."

Lob für Neuzugang Hernández

Deutlich positiver beurteilt der mittlerweile 49-Jährige den zweiten Defensiv-Neuzugang des Rekordmeisters: Lucas Hernández bringe viel Kampfgeist und Erfahrung mit und sei ein sehr guter "linker Außenverteidiger mit Stärken in der Defensive wie in der Offensive. Diese Kombination ist bei den heutigen Linksverteidigern eine Ausnahme".

Weiter fügte Lizarazu an: "Hernández ist bereit für den FC Bayern und das dort verlangte Level, für das Champions-League-Niveau." 

Hernández, der für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtet wurde, sei auf der Linksverteidiger-Position zudem "ein großer Konkurrent für David Alaba, der diese Herausforderung erst abwehren muss."

Lizarazu ordnet die Situation Linksaußen in der Viererkette als Luxus-Problem ein: "Bayern hat jetzt zwei hervorragende Linksverteidiger – fast schon zu viel des Guten."

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