Einzelkritik zur Dritten Liga Noten zum TSV 1860: Zwei Fünfer für den Löwen-Sturm

, aktualisiert am 08.04.2019 - 21:36 Uhr
In Großaspach ohne Durchschlagskraft: Löwe Sascha Mölders (Mi.). Foto: imago/MIS

Der TSV 1860 bleibt bei der Pleite in Großaspach fußballerisch vieles schuldig. Jung-Löwe Dennis Dressel macht noch Hoffnung, doch im Sturm hakt es gehörig. Die Einzelkritik zu den Löwen.

 

München/Aspach - Dennis Dressel machte Hoffnung für die Zukunft. Das war sie, die positive Erkenntnis zum biederen 0:1 (0:0) des TSV 1860 bei Abstiegskandidat Sonnenhof Großaspach.

Vor allem der Sturm aus Markus Ziereis und Sascha Mölders hatte dagegen keinerlei Durchschlagskraft - und kurz vor Schluss leistete sich Herbert Paul dann auch noch das entscheidende Foulspiel im eigenen Sechzehner. Wenig clever. Die Einzelkritik zu den Löwen:

MARCO HILLER, NOTE 3: Segelte bedenklich an einer Flanke vorbei, klärte einen Freistoß auf Nummer sicher zur Ecke, Querschläger am Fünfmeterraum. Fazit: geht souveräner. Dicker Pluspunkt: Hielt den Elfmeter, bevor er den Nachschuss passieren lassen musste.

Herbert Paul mit kapitalem Schnitzer

HERBERT PAUL, NOTE 5: Stand defensiv zumeist solide, wenn auch nicht groß gefordert. Vorwärtsgang? Hatte er kaum eingelegt. Dafür sorgte er in der Schlussphase einmal mehr für einen kapitalen und letztlich spielentscheidenden Schnitzer.

FELIX WEBER, NOTE 3: Ließ mit Ausnahme eines Wacklers nicht viel anbrennen. Stark seine Zweikampfführung, schlug zudem mehrere präzise Diagonalbälle.

SIMON LORENZ, NOTE 4: Patzte nach vier Minuten und verschuldete dadurch fast den frühen Rückstand. Absolvierte schon souveränere Spiele im 1860-Trikot, aber neben seinen folgenlosen ordentlich.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 4: Patzte nach zwei Minuten und verschuldete dadurch fast den frühen Rückstand. Seinen 13 Assists konnte er diesmal keinen hinzufügen.

Stefan Lex kann sich kaum durchsetzen

STEFAN LEX, NOTE 4: Sechzig versuchte anfangs, auf seine Stärken zu setzen: schnelle Angriffe über Außen und Konterspiel. Lex konnte sich dabei aber kaum durchsetzen.

DANIEL WEIN, NOTE 3: Gab wie gewohnt den defensiveren Part von Sechzigs Schaltzentrale. Einige Fehlerchen im Spielaufbau, aber sehr präsent und giftig in den Eins-gegen-Eins-Duellen.

DENNIS DRESSEL, NOTE 3: Der talentierte Junglöwe war glich vom Anpfiff weg gut ins Spiel eingebunden. Ab und an zu überhastet, aber insgesamt mit einer ordentlichen Premiere. Darf und wird wiederkommen.

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 4: Wie Lex nur selten mit etwas Raum, noch seltener konnte er etwas damit anfangen. Zielte nach dem Pausentee viel zu hoch.

MARKUS ZIEREIS, NOTE 5: Ersetzte den gesperrten Prince Owusu. Hatte schnell ein rotes Köpfchen auf. Ein Kullerball auf den Kasten, hing ansonsten ziemlich in der Luft. Grausame Statistik für einen Torjäger: 45 Drittligaspiele, kein einzigerTreffer.

Sascha Mölders steht Sechzig-Tor im Weg

SASCHA MÖLDERS, NOTE 5: An vorderster Front ging so gut wie gar nichts für den Sturm-Oldie. Verpasste eine Lex-Flanke, will Großaspachs Schlussmann aufgepasst hatte. Ansonsten passten die Verteidiger auf ihn auf - und zu allem Überfluss stand er Sechzigs Führung wortwörtlich im Weg.

KODJOVI KOUSSOU, NOTE 4: Kam nach knapp einer Stunde für den blassen Lex und tauschte mit Kindsvater die Seiten. Einige Ansätze, aber viel half es nicht.

ALESSANDRO ABRUSCIA UND SEMI BELKAHIA KAMEN ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

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