Einzelkritik der DFB-Elf Bayern-Star Gnabry trifft wieder - Neuer gewohnt sicher

, aktualisiert am 10.09.2019 - 06:15 Uhr
Kai Havertz trägt den Siegtorschützen Serge Gnabry auf Händen. Foto: Christian Charisius/dpa

Gegen Nordirdland kommt die DFB-Elf zu einem knappen 2:0-Erfolg. Besonders in der ersten Halbzeit fehlte die letzte Konsequenz gegen laufstarke Nordiren. Die Einzelkritik der DFB-Elf.

 

Belfast - Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt das EM-Quali-Spiel in Nordirland mit 2:0. Wer überzeugt – und wer nicht: Die Einzelkritik der AZ:

Manuel Neuer, Note 2: Rettete nach sieben Minuten mit einer Glanztat gegen den heranstürmenden Conor Washington, verhinderte auch kurz vor der Halbzeit einen Gegentreffer. In dieser Form unverzichtbar und auf ewig gesetzt. Zum Leidwesen von Marc-André ter Stegen.

Lukas Klostermann, Note 3: Der Leipziger Rechtsverteidiger rannte viel auf seiner Seite auf und ab, immer wieder auch vorn in der Offensive. Einer der aktivsten DFB-Spieler, bereitete den Führungstreffer seines Vereinskollegen Halstenberg vor.

Niklas Süle, Note 3: War zur Stelle, wenn er gebraucht wurde, rettete oft in brenzligen Situationen. Sicherheitsgarant in der Innenverteidigung. Hatte selbst nach 27 Minuten die bis dahin größte Chance, verstolperte aber frei aus fünf Metzern

Matthias Ginter, Note 3: Der Gladbacher durfte von Beginn an in der Innenverteidigung ran, spielte ganz solide. Musste aber nach einem zunächst harmlos wirkenden Schusber Zweikampf mit Conor Washington noch in der ersten Halbzeit vom Platz

Marcel Halstenberg, Note 2: Der Leipziger erlöste das DFB-Team, sein herrliches Tor nach 48 Minuten brachte die wichtige Führung. Sehr engagierte Partie des Linksverteidigers.

Joshua Kimmich, Note 3: Beim FC Bayern etatmäßier Rechtsverteidiger, in der Nationalmannschaft durfte er wieder als Sechser ran. Mühte sich in der Zentrale, scheiterte aber viel zu oft im Spielaufbau.

Toni Kroos, Note 3: leitet mit einem seltenen Fehlpass die erste Großchane der Nordiren ein, sein nicht zwignend, versuchte es mit einem Distanzschuss kurz vor der Halbzeit

Julian Brandt, Note 2: Wirbelte auf der linken Angriffsseite, zeigte viel Einsatz, oft aber zu ungenau in seinen Zuspielen. Steigerte sich deutlich nach dem Wechsel, viele Akzente für das Offensivspiel. Großes Laufpensum, einer für die Zukunft.

Serge Gnabry, Note 3: Der Neu-Stammspieler von Jogi Löw konnte sich nie entfalten, rannte sich immer wieder in der massiven Abwehr der Gastgeber fest, immer standen zwei bis fünf Grüne lästig um ihn herum. Erzielte immerhin noch das 2:0 kurz vor Ende.

Marco Reus, Note 3: Wie gern hätte meinen seinen Spielwitz gesehen, seine Kreativität, den einen genialen Moment. Sah man aber nicht. Der Dortmunder blieb glücklos, ganz ohne Witz.

Timo Werner Note 5:  Rannte sich immer wieder fest, fordete zurecht einen Elfmeter, als Cathcart nach einer knappen halben Stunde seinen Schuss an die Hand bekam. Der Leipziger, der im Verein zuletzt so überzeugte, enttäuschte komplett. Vergab die größte Möglichkeit der ersten Halbzeit kläglich, als er aus fünf Metern scheiterte.

Jonathan Tah, Note 3: Der gegen Holland so schwache Innenverteidiger saß zunächst auf der Bank, musste dann für den verletzten Ginter aufs Feld. Diesmal ohne groben Schnitzer.

Kai Havertz, Note 2: Kam Mitte der zweiten Halbzeit für Timo Werner, köpfte nach wenigen Sekunden nur knapp am Tor vorbei. Herrlicher Assist für Serge Gnabry vor dem 2:0.

Emre Can, ohne Note: Kam nach 85 Minuten für Marco Reus. Zu spät für eine Bewertung.

 

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