EHC München Erste Niederlage für Red Bulls: Zu viele Fehler, zu wenig Glück

Zweikampf der Eis-Kolosse: Münchens Steve Pinizzotto (vorne) gegen Ingolstadts Matt Pelech. Foto: gepa pictures/ho

Beim ERC Ingolstadt kassiert der EHC München die erste Pleite 2018. "Trotzdem Respekt an mein Team", sagt Trainer Don Jackson. 

München - Vielleicht waren die drei Spiele beim Hockey-HALLEluja, die drei Siege gegen die DEL-Schwergewichte Nürnberg, Mannheim und Berlin vor fast 30.000 Zuschauern in der Olympiahalle (mehr zum Triple-Halleluja) , dann doch ein bisschen zu kräftezehrend für die Stars des EHC Red Bull München.

Nach der 4:5-Niederlage nach Verlängerung am Sonntagabend in Ingolstadt (der Spielbericht zum Nachlesen), der ersten Pleite im neuen Jahr, monierte Trainer Don Jackson viele Unkonzentriertheiten im Spiel seines Teams. "Wir haben zu viele Fehler gemacht, um dieses Spiel zu gewinnen", sagte er, ließ aber Nachsicht walten. "Trotzdem Respekt an mein Team, dass wir im letzten Drittel nochmals zurückgekommen sind."

Sudden Death für den EHC München

Das Spiel war immer wieder hin- und hergewogt, die Red Bulls (Tore: Frank Mauer, Keith Aucoin, Jerome Flaake und Dominik Kahun) gingen bereits in der 2. Minute in Führung, gerieten dann im Mittelabschnitt mit 2:3 in Rückstand, drehten das Spiel im Schlussabschnitt nochmal auf 4:3, ehe sie dann den Ausgleichstreffer und in der Verlängerung den Sudden Death hinnehmen mussten. Den Schritt an die Tabellenspitze, der nach Nürnbergs Niederlage in Mannheim möglich gewesen wäre, verpassten die Münchner dadurch.

"Beide Mannschaften haben bis zum Ende gekämpft, doch Ingolstadt war letztlich das glücklichere Team", sagte Angreifer Jerome Flaake. Und Nationalstürmer Frank Mauer meinte: "Das war ein enges Spiel. Ingolstadt hat immer wieder Wege gefunden, unseren Druck zu umgehen, sie sind aggressiv aufgetreten und unglaublich viel gelaufen. Man hat gemerkt, dass sie um die Playoffs kämpfen."

Nächste Aufgaben: Erst Schwenningen, dann Nürnberg

Um die Teilnahme an der Endrunde braucht sich der EHC schon lange keine Sorgen mehr zu machen, im Dreikampf an der Spitze mit Nürnberg und Berlin geht es aber in den letzten zwölf Hauptrundenspielen um die beste Ausgangsposition für die Mission Titelverteidigung. Schon am Sonntag kommt es zum nächsten Gipfeltreffen - dann wieder im Olympia-Eisstadion - gegen Tabellenführer Nürnberg Ice Tigers, davor geht es am Freitag zum Überraschungs-Fünften Schwenningen.

Die AZ-App für Android und iOS

Android-App jetzt herunterladen iOS-App jetzt herunterladen!

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null