Die Löwen sind dagegen Keine Mehrheit erwartet: DFB-Absage für zweigleisige 3. Liga

Glaubt nicht an eine zweigleisige 3. Liga: DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius. Foto: Simon Hofmann/Getty Images Europe/DFB/dpa

In der Diskussion um die Zukunft der 3. Liga hat der DFB dem Vorschlag aus dem Saarland, die Spielklasse in zwei Staffeln aufzuteilen, eine Absage erteilt.

 

München/Frankfurt - Wie geht es mit der 3. Liga weiter? Während die Klubs weiter auf eine endgültige Entscheidung aus der Politik über eine Fortführung der Saison warten, befasste sich der saarländische Fußballverband zuletzt mit der langfristigen Zukunft von Deutschlands dritthöchster Spielklasse.

Der Antrag für eine zweigleisige 3. Liga, der eine Aufteilung auf zwei Staffeln mit je 18 oder 20 Mannschaften zur Folge hätte, wird jedoch wenig Aussicht auf Erfolg haben. Dies meint zumindest DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius. "Ich glaube nicht, dass das eine Mehrheit finden wird", sagte Curtius dem "kicker". Auch die Anregung aus Jena, künftig mit 24 oder 25 Mannschaften von September bis Mai zu spielen, lehnte er angesichts der dann unumgänglichen Spieltagsflut ab.

Zweigleisige 3. Liga: TSV 1860 ist Gegner des Konzepts

Das vom Regionalligisten SV Elversberg erarbeitete Konzept einer zweigleisigen 3. Liga unterstützen aktuell mindestens 25 Viertligisten. Aus dem Westen gehören Alemannia Aachen, Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen und der Bonner SC dazu. Über den Antrag wird auf dem Außerordentlichen Bundestag des DFB am kommenden Montag entschieden.

Der TSV 1860 ist erklärter Gegner des Konzepts. “Eine Aufstockung der 3. Liga würde zu einer Vermischung von Profi- und Amateurfußball führen und kann demnach nicht unser Ziel sein”, sagte Günther Gorenzel, Geschäftsführer der Löwen, im April dem “Münchner Merkur”.

 

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