"Die größte Überraschung der Saison" FC Bayern: Hoeneß hätte mit der Entwicklung von Serge Gnabry nicht gerechnet

Zeigt sich von Serge Gnabry begeistert: Uli Hoeneß. Foto: Matthias Balk/dpa

Serge Gnabry ist einer der Shooting-Stars beim FC Bayern in der aktuellen Saison. Dabei hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß keine allzu großen Erwartungen, als der Nationalspieler im Sommer 2018 zum Rekordmeister zurückkehrte.

 

München - Mit der rasanten Entwicklung von Serge Gnabry beim FC Bayern hat Uli Hoeneß wohl nicht gerechnet. "Wir dachten, na ja, den holen wir jetzt einmal zurück, und dann schauen wir, ob er hin und wieder spielt", sagte der Präsident des Rekordmeisters im "Kicker".

"Jetzt ist er Stammspieler, er macht sehr viel Spaß und ist die größte Überraschung in dieser Saison, und zwar in positiver Hinsicht", adelte Hoeneß seinen Schützling beim FC Bayern.

Gnabry: Vertrag beim FC Bayern bis Sommer 2023

Der U21-Europameister war im Sommer 2017 von Werder Bremen zum deutschen Rekordmeister gewechselt, wurde aber umgehend nach Hoffenheim ausgeliehen. Nach einem Jahr Spielpraxis ins Sinsheim kehrte Gnabry im Sommer 2018 zum FC Bayern zurück. 

Aufgrund seiner überzeugenden Leistungen wurde der Vertrag des Flügelspielers im März bis zum Juni 2023 verlängert.

Bereits 21 Scorerpunkte beim FC Bayern

In 36 Spielen in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal erzielte der Nationalspieler in dieser Saison zwölf Tore und bereitete neun Treffer vor. 

"Wenn er es mit seinen Anlagen nicht schafft, wer dann? Ich sehe bei ihm kein Limit", sagte sein langjähriger Förderer Horst Hrubesch.

"Wenn er gesund bleibt, wird Bayern viel Freude an ihm haben, 15 bis 20 Tore pro Saison sind drin." Unter Hrubesch gewann Gnabry 2016 Olympia-Silber in Rio.

Duell gegen seinen Ex-Klub Bremen am Mittwoch 

Für Gnabry steht am Mittwoch ein besonderes Spiel gegen seinen Ex-Club Werder Bremen an (ab 20.45 Uhr/live bei Sky und in der ARD sowie im AZ-Liveticker). "Für mich ist das Pokal-Halbfinale natürlich ein ganz besonderes Highlight", sagte er bei dfb.de.

"Ich habe den Verein Werder Bremen wirklich sehr lieb gewonnen in meiner Zeit dort. Ich freue mich für den Verein, dass er aktuell so gut dasteht - und auch, meine alten Kumpels wiederzusehen".

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