Die 17. deutschen "GQ"-Awards Til Schweiger und Co.: Promis bei der "Männer des Jahres"-Gala

Die Bilder von den 17. "GQ"-Awards. Foto: dpa

Roter Teppich, Blitzlichtgewitter und viele Herren im Smoking: Zur 17. "Männer des Jahres"-Gala der deutschen "GQ" haben sich in Berlin an der Komischen Oper Größen aus Show, Medien, Mode und Sport getroffen.

 

Berlin - Die Filmstars Til Schweiger, Daniel Brühl und Mads Mikkelsen sowie der Designer Tommy Hilfiger und der Pianist Lang Lang sind vom Magazin "GQ" zu "Männern des Jahres" gekürt worden. Der auch als "The Tiger" bekannte, 75 Jahre alte Sänger Tom Jones ("Sex Bomb", "It's Not Unusual") wurde am Donnerstagabend in der Komischen Oper Berlin als "Legende" für sein Lebenswerk geehrt.

Der 51-jährige Til Schweiger - 2015 sehr erfolgreich mit dem Kinofilm "Honig im Kopf" - wurde in erster Linie für sein "Engagement" in der Flüchtlingsdebatte ausgezeichnet. Die Laudatio auf den meinungsstarken Kino- und "Tatort"-Star hielt Ex-Oppositionsführer Gregor Gysi, der erst vor kurzem nach zwei Jahrzehnten sein Amt als Linke-Fraktionschef im Bundestag aufgegeben hat. In der Kategorie "Fashion" hielt das deutsche Model Toni Garrn die Laudatio auf den amerikanischen Modeschöpfer und Unternehmer Tommy Hilfiger (64).

Auch die Musiker Bryan Adams, die Hip-Hop-Formation Die Fantastischen Vier und Tennis-Legende Boris Becker wurden belobigt. Bei Becker jährte sich dieses Jahr der erste Wimbledon-Sieg im Alter von 17 Jahren zum 30. Mal. Einzige geehrte Frau war am Donnerstag die französische Schauspielerin Isabelle Huppert, die das Männer-Stil-Magazin zur "Gentlewoman of the Year" erklärte.

Die "Männer des Jahres"-Preise der Lifestyle-Zeitschrift "GQ" (Gentlemen's Quarterly) werden in elf Ländern verliehen, darunter sind die USA, Mexiko, Großbritannien, Indien, China und Japan. Die deutsche Ausgabe der Preisverleihung ging bereits zum 17. Mal über die Bühne. Durch den Abend führte Barbara Schöneberger, zusammen mit Co-Moderator Jan Köppen ("YPS - Die Sendung", RTL Nitro).

Im Jahr 2014 hatten zu den Preisträgern WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose sowie "Fack ju Göhte"-Star Elyas M'Barek gehört.

 

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