Derblecken am Nockherberg Die Bavaria nimmt sich Hoeneß vor

Die Krüge hoch! Luise Kinseher, die Bavaria beim Derblecken, und Marcus H. Rosenmüller, der Regisseur des Singspiels am Nockherberg. Foto: Petra Schramek

Für die Bavaria steht fest, dass der Bayern-Präsident in der Starkbier-Rede vorkommen muss. Aber: "Ohne Nachtreten!"

 

Au - Die Starkbier-Rednerin, Luise Kinseher alias Bavaria, freut sich vor dem Derblecken am 19. März beim Starkbieranstich über die absolute Mehrheit der CSU - aus rein künstlerischem Interesse.

„Für mich ist es einfacher. Es ist das alte System wiederhergestellt. Das hat das Selbstverständnis der CSU verändert, die Sieges-Allüren waren ja Wahnsinn. Das gibt für mich einiges her“, sagt sie.

So wird denn auch die „Alleinherrschaft Seehofers“ ausgeschlachtet, und, wie Kinseher es nennt, die „Polterpolitik der CSU“. Besonders reizvoll ist für Kinseher „der Gegensatz zwischen diesem Verhalten und der Tatsache, dass die CSU bundespolitisch gar nicht mal so gut dasteht.“

Die Truppe derer, die Kinseher besprechen muss, hat sich deutlich verändert. „Wenn man überlegt, dass im vergangenen Jahr Friedrich, Georg Schmidt und Ramsauer noch wirklich wichtig waren... – jetzt sind sie weg. Der Nockherberg hat ja eine Art Falltür, da fallen alle ohne Amt rein und sind verschwunden.“

Auch Uli Hoeneß, obwohl kein Politiker, wird sich eine Aufbereitung in der Starkbier-Rede gefallen lassen müssen. Die Bavaria: „Ich werde mir aber erst am Wochenende überlegen, wie und in welchem Umfang das passiert. Ich denke mal, Nachtreten wird keinen Sinn haben.“

 

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