"Der Konkurrenzkampf tobt" Verletzungssorgen beim TSV 1860: Köllner gibt sich kämpferisch

Unter Michael Köllner hat sich der TSV 1860 wieder stabilisiert. Foto: sampics/Augenklick

Auch am Samstag muss der TSV 1860 auf zahlreiche potenzielle Leistungsträger verzichten. Trainer Michael Köllner will dennoch nicht hadern und freut sich über den Konkurrenzkampf im Kader.

 

München - Das Verletzungspech bleibt dem TSV 1860 auch unter Michael Köllner treu: Neben den drei Langzeitverletzten Semi Belkahia, Nico Karger und Benjamin Kindsvater wird auch der zuletzt formstarke Stefan Lex beim Heimspiel gegen Sonnenhof Großaspach (14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) fehlen. Der Angreifer zog sich beim Sieg über die SpVgg Unterhaching am vergangenen Sonntag eine Knieverletzung zu und wird rund zwei Wochen pausieren müssen.

Zur Resignation taugt die aktuelle Verletzungssituation bei den Löwen allerdings nicht, zumindest nicht bei Trainer Michael Köllner. "Wir werden die Spieler ersetzen. Der Konkurrenzkampf tobt, jeder will in die Mannschaft", sagte der 49-Jährige am Donnerstag.

Michael Köllner: Der Ausfall von Stefan Lex wiegt schwer

Mit dem Heilungsverlauf bei den Langzeitverletzten zeigt sich der Oberpfälzer derweil zufrieden. "Karger und Kindsvater haben gute Fortschritte gemacht, Belkahia ist zurück aus seiner Reha in Hoffenheim", erzählte Köllner: "Schwer wiegt der Ausfall von Stefan Lex, der zuletzt wertvolle Impulse gesetzt hat."

Einen Ersatz für den Angreifer, der in den vergangenen vier Partien an fünf Treffern beteiligt war (zwei Tore, drei Vorlagen), hat Köllner noch nicht ausgemacht. "Wir müssen sehen, wie wir uns ans der mannorientierten Deckung des Gegners lösen können. Dafür brauchen wir Hebel, die wir finden müssen. Ich weiß noch nicht genau, wie wir es vom Personal her lösen", sagte der 49-Jährige.

Ob Timo Gebhart und Efkan Bekiroglu, die in den vergangenen Wochen ebenfalls verletzungsbedingt zum Zuschauen gezwungen waren, am Samstag wieder mitwirken können, ließ Köllner noch offen. Die beiden Kreativspieler brauchen noch Zeit, wie der Chefcoach andeutete: "Bei Efkan Bekiroglu und Timo Gebhart ist klar, dass ein intensives Wettkampftraining noch etwas anderes ist als ein heranführendes Training."

 

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