CSU-Veranstaltung in Passau Politischer Aschermittwoch: Die derbsten Sprüche

Einzug in die Dreiländerhalle: Der Jubel für Horst Seehofer wird deutlich dezenter, als der CSU-Chef zu reden beginnt. Foto: Sven Hoppe/dpa

Die CSU hat beim Politischen Aschermittwoch im Wahljahr 2017 versucht, mit derber Kritik den Höhenflug des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zu stoppen.

 

Passau - CSU-Chef Horst Seehofer warf in Passau Schulz vor, mit falschen Zahlen Wahlkampf zu machen. Schulz selbst bekräftigte seine Ambitionen aufs Kanzleramt. "Die SPD tritt an, um die stärkste politische Kraft in der Bundesrepublik Deutschland zu werden." Und er trete an, um Bundeskanzler zu werden, sagte Schulz im niederbayerischen Vilshofen.

Hier die derbsten Sprüche CSU-Versammlung in Passau:

Ministerpräsident Horst Seehofer:

„Bits, Bytes, Bayern.“

Zur Obergrenze für Flüchtlinge: „Wenn sich der Seehofer etwas in den Kopf setzt, dann wird er solange kämpfen, bis es kommt!“

„Europa soll nicht für jeden Käfer ein Aktenzeichen anlegen, sondern sich um die großen Dinge kümmern.“

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„Bei unserem Aschermittwoch hat noch nie ein Missionar aus einem Bindestrich-Bundesland gesprochen!“

„Martin Schulz heißt künftig Martin, der Schummler, wenn er sich nicht an die Wahrheit hält!“

„Die Grünen sind ein Sicherheitsrisiko.

„Dieses Land ist für euch gemacht – und für mich!“

    

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer

„Schizo-Schulz.“

Verkehrsminister Alexander Dobrindt:

„Die Erben der SED sind real, SPD und Grüne sind die Steigbügelhalter der Kommunisten.“     

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CSU-Vize Manfred Weber:

"Wer Martin Schulz wählt, der holt die Türkei in die Europäische Union – und das ist falsch.“

 

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