Bundesliga-Hit in Dortmund Nicht dabei: FC Bayern muss auf Vidal verzichten

Carlo Ancelotti muss gegen Dortmund auf Arturo Vidal verzichten. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Im Kracher gegen Borussia Dortmund fehlt dem FC Bayern neben dem bereits bekannten Trio Robben, Martinez und Coman nun auch noch der angeschlagene Chilene Arturo Vidal. Ein anderer Spieler ist dagegen dabei.

München - Neben Arjen Robben, Javi Martinez und Kingsley Coman muss der FC Bayern im Bundesliga-Kracher auch auf Arturo Vidal verzichten. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Dagegen ist Douglas Costa mit nach Dortmund gereist. Zuvor hatte Bayern-Trainer Carlo Ancelotti auf der Presskonferenz den Einsatz des Chilenen und des Brasilianers noch offen gelassen. "Wir müssen sie im Training beobachten" , meinte Ancelotti. Doch nun ist die Entscheidung gefallen.

Der Ausfall von Robben, Martinez und Coman war dagegen schon länger klar. Während Martinez sich bereits vor der Länderspielpause verletzte, zogen sich Robben und Coman ihre Blessuren im Rahmen der Länderspiele zu.

Daher forderte Ancelotti auf der Pressekonferenz auch eine Reform des Spielkalenders. "Die Spieler haben zu viele Partien! Wir sind nicht allein davon betroffen. Ich glaube, dass der Terminkalender in Europa zu voll ist. Das muss geändert werden. Die Gesundheit der Spieler geht vor.

Der Italiener freut sich auf sein zweites BVB-Duell: "Ein Clásico. Es ist ein wichtiges Spiel. In den letzten Jahren haben Dortmund und Bayern immer um den Titel in der Bundesliga gekämpft."

Der Ausfall von Robben hatte sich in dieser Woche schon angedeutet. Zwar hatte der deutsche Fußball-Rekordmeister nach der Rückkehr des Niederländers vom Länderspiel in Luxemburg, bei dem er ausgewechselt worden war, Entwarnung gegeben. Doch ins Teamtraining kehrte der Flügelspieler die Tage danach nicht zurück. Robben habe kleinere Probleme, vielleicht sei er nächste Woche bereit.

"Brauche nicht mit Ribery sprechen"

Da kommt die Rückkehr von Franck Ribéry, der in der Bundesliga zuletzt am 24. September beim 1:0 gegen den Hamburger SV auflief, gerade recht. "Er hat diese Woche sehr gut trainiert", sagte Ancelotti. Nach zuletzt hitzigen Aktionen des Franzosen in Dortmund-Duellen will der Italiener nicht besonders auf den Gefühlsfußballer einwirken.

"Ich brauche nicht mit Ribery sprechen. Er ist professionell und weiß, was er auf dem Feld machen muss", sagte Ancelotti. Im Supercup im August gewannen die Münchner mit 2:0.

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"Morgen ist es ein anderes Spiel", sagte Ancelotti. "Das ist ein wichtiges Spiel, jeder weiß das. Es herrscht viel Respekt zwischen den Spielern und den Vereinen. Es ist für jeden aufregend."

 

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