Brisante Löwen-Lage Der TSV 1860 kann sich nicht mal das Trainingslager leisten!

Fokussiert: Der TSV 1860, hier Daniel Wein (li.), im Juli 2018 im Trainingslager in Kössen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Die finanzielle Lage beim TSV 1860 ist drastisch: Wie Sportchef Günther Gorenzel erklärt, können sich die Löwen - Stand heute - im Sommer nicht mal ein Trainingslager leisten. Es gibt zumindest Hoffnung.

 

München - Die Konsolidierung ist angelaufen beim TSV 1860 - und hinterlässt erste Spuren. Wie Geschäftsführer Günther Gorenzel in einer Presserunde am Dienstag erklärte, ist für Sommer - Stand jetzt - kein Trainingslager der Löwen vorgesehen.

Günther Gorenzel hat Sportetat vorliegen

Das gehe aus dem Saisonbudget hervor, dass der zweite Geschäftsführer, Michael Scharold, ihm vorgestellt habe. "Ich merke, dass es in der Löwen-Familie einen großen Zuspruch gibt, mich Leute anrufen, den Trainer Leute anrufen, Leute den Verein anrufen und bereit wären, ein Trainingslager zu ermöglichen", erklärte der Österreicher: "Aber: Vom momentanen Sportetat her, den ich vom Geschäftsführer Finanzen bekomme, ist kein Trainingslager vorgesehen."

Die Lage beim Löwen ist also noch ernster als  angenommen. Gorenzel hatte zuletzt bereits erzählt, dass Sechzig "handlungsunfähig" sei und derzeit keine Verträge verlängern könne. Ganz abgesehen von möglichen Neuzugängen. Jetzt ist also selbst das (eigentlich obligatorische) Trainingslager in Gefahr.

TSV 1860: Im Vorjahr in Bodenmais und in Tirol

In der vergangenen Saison waren die Giesinger noch zwischen 5. und 8. Juli in Bodenmais im Bayerischen Wald, und zwischen 10. und 15. Juli im österreichischen Kössen in Tirol.

Die Sechzger hoffen nun offenbar, dass auch hier ein oder mehrere Sponsoren unterstützen. Gorenzel: "Ich bin für jede Hilfe dankbar."

 

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